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Jehova — das überragende Vorbild an GüteDer Wachtturm 2002 | 15. Januar
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12 Am nächsten Tag ließ Jehova auf dem Berg Sinai sein Gutes vor dem Angesicht Mose vorüberziehen. Dabei erblickte Moses einen Schimmer der Herrlichkeit Gottes und hörte folgenden Ausruf: „Jehova, Jehova, ein Gott, barmherzig und gnädig, langsam zum Zorn und überströmend an liebender Güte und Wahrheit,
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Jehova — das überragende Vorbild an GüteDer Wachtturm 2002 | 15. Januar
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Jene Worte deuten darauf hin, dass das Gute Jehovas mit seiner liebenden Güte und anderen Facetten seiner Persönlichkeit in Verbindung steht. Diese zu untersuchen, kann uns helfen, selbst Güte zu bekunden. Betrachten wir als Erstes die Eigenschaft, die in diesem wunderbaren Ausruf über das Gute Jehovas zweimal genannt wird.
„Ein Gott, . . . überströmend an liebender Güte“
13. Welche Eigenschaft wird in dem Ausruf über das Gute Jehovas zweimal genannt, und warum ist das passend?
13 Jehova ist „ein Gott, . . . überströmend an liebender Güte
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Jehova — das überragende Vorbild an GüteDer Wachtturm 2002 | 15. Januar
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Das mit „liebende Güte“ übersetzte hebräische Wort bedeutet auch „loyale Liebe“. Diese Eigenschaft ist die einzige, die in Gottes Ausruf gegenüber Moses zweimal aufgeführt wird. Und das ist höchst passend, denn Jehovas vorherrschende Eigenschaft ist Liebe! (1. Johannes 4:8). Die bekannten Worte des Lobpreises für Jehova „Denn er ist gut, denn seine liebende Güte währt auf unabsehbare Zeit“ betonen diese Eigenschaft.
14. Wem kommt die Güte und loyale Liebe Jehovas besonders zugute?
14 Das Gute Jehovas äußert sich unter anderem dadurch, dass er „überströmend an liebender Güte“ ist. Besonders deutlich wird das an seiner liebevollen Fürsorge für ergebene, treue Menschen, die ihm dienen (1. Petrus 5:6, 7). Jehova ‘bewahrt liebende Güte’ gegenüber denen, die ihn lieben und ihm dienen — das können seine Zeugen bestätigen (2. Mose 20:6). Der Nation Israel gegenüber hörte Jehova schließlich auf, liebende Güte oder loyale Liebe zu bekunden, weil sie seinen Sohn verwarf. Doch Gottes Güte und loyale Liebe gegenüber treuen Christen aus allen Nationen währt ewig (Johannes 3:36).
Jehova — barmherzig und gnädig
15. (a) Mit welchen Worten wurde der Ausruf eingeleitet, den Moses auf dem Berg Sinai vernahm? (b) Was schließt Barmherzigkeit alles ein?
15 Der Ausruf, den Moses auf dem Berg Sinai vernahm, wurde mit den Worten eingeleitet: „Jehova, Jehova, ein Gott, barmherzig und gnädig“. Das mit „Barmherzigkeit“ wiedergegebene hebräische Wort kann sich auch auf „Eingeweide“ beziehen und ist nahe verwandt mit dem hebräischen Wort für „Mutterleib“. Barmherzigkeit schließt demnach zärtliches Mitgefühl ein, das jemandes tiefem Innern entspringt. Aber Barmherzigkeit beschränkt sich nicht auf echtes Mitleid, sondern sollte uns zu konkretem Handeln veranlassen, um Leidenden Erleichterung zu verschaffen. Liebevolle christliche Älteste zum Beispiel erkennen, dass sie ihre Glaubensbrüder barmherzig behandeln, ja wenn angebracht sogar ‘Barmherzigkeit mit Fröhlichkeit erweisen’ müssen (Römer 12:8; Jakobus 2:13; Judas 22, 23).
16. Warum kann von Jehova gesagt werden, er sei gnädig?
16 Gottes Güte zeigt sich auch darin, dass er gnädig ist. Als gnädig wird jemand beschrieben, der unter anderem ausdrücklich auf die Gefühle anderer Rücksicht nimmt, und insbesondere jemand, der Niedrigerstehenden liebenswerte Freundlichkeit erweist. Jehova gibt dadurch, wie er mit seinen treuen Dienern umgeht, das hervorragendste Beispiel für diese Eigenschaft. Er bekundete sie etwa, als er Engelboten sandte, um den betagten Propheten Daniel zu stärken oder die Jungfrau Maria über ihr Vorrecht zu unterrichten, die Mutter Jesu zu werden (Daniel 10:19; Lukas 1:26-38). Wir Diener Jehovas schätzen bestimmt sehr, wie gütig Jehova durch sein geschriebenes Wort bittend zu uns spricht. Wir preisen ihn dafür, wie er seine Güte zum Ausdruck bringt, und achten darauf, unsere Mitmenschen ebenfalls freundlich und rücksichtsvoll zu behandeln. Wenn geistig Befähigte einen Glaubensbruder „im Geist der Milde“ zurechtbringen, bemühen sie sich, dies freundlich und gütig zu tun (Galater 6:1).
Ein Gott, langsam zum Zorn
17. Warum sind wir dankbar dafür, dass Jehova „langsam zum Zorn“ ist?
17 „Ein Gott, . . . langsam zum Zorn“. Diese Worte machen auf eine weitere Ausdrucksform des Guten Jehovas aufmerksam. Geduldig erträgt Jehova unsere Schwachheiten und gibt uns Zeit, schwerwiegende Schwächen zu überwinden und auf geistigem Gebiet Fortschritte zu machen (Hebräer 5:12 bis 6:3; Jakobus 5:14, 15). Gottes Geduld kommt auch denen zugute, die ihn noch nicht anbeten. Noch haben sie Zeit, die Königreichsbotschaft anzunehmen und zu bereuen (Römer 2:4). Obwohl Jehova geduldig ist, veranlasst ihn sein Gutes manchmal aber auch, seinem Zorn Ausdruck zu verleihen. Das war zum Beispiel der Fall, als die Israeliten am Berg Sinai das Goldene Kalb anbeteten. Bald wird der Zorn Gottes noch weit umfassender offenbar werden, wenn er das böse System Satans beseitigt (Hesekiel 38:19, 21-23).
18. Welcher Gegensatz besteht zwischen Jehova und menschlichen Führern, wenn es um Wahrheit geht?
18 Jehova ist „ein Gott, . . . überströmend an . . . Wahrheit“. Wie sehr unterscheidet sich Jehova doch von menschlichen Führern, die große Versprechungen machen und sie dann nicht halten! Im Gegensatz dazu können sich die Anbeter Jehovas auf alles verlassen, was er in seinem inspirierten Wort sagt. Da Gott überströmend an Wahrheit ist, können wir seinen Verheißungen ausnahmslos vertrauen. In seiner Güte erhört unser himmlischer Vater treu unsere Gebete um biblische Wahrheit und sorgt in Fülle dafür (Psalm 43:3; 65:2).
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