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Das Königreich verwirklicht Gottes Willen auf der ErdeGottes Königreich regiert!
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4. Mit welchen Worten versprach Jehova den Juden, dass sie in ihrem Heimatland sicher sein würden?
4 Sicherheit. Die Rückkehrer erwartete kein Paradies im wahrsten Sinne des Wortes, sondern ein Land, das 70 Jahre brach gelegen hatte und weit entfernt lag — ein Land, das nur wenige von ihnen überhaupt kannten. Damals gab es in den biblischen Ländern Raubtiere wie Löwen, Wölfe und Leoparden. Ein Vater fragte sich womöglich: „Wie kann ich dafür sorgen, dass meiner Familie nichts passiert? Und wie soll ich meine Schafe und Rinder beschützen?“ Solche Sorgen wären nur verständlich gewesen. Wie beruhigend war da die Zusicherung aus Jesaja 11:6-9! (Lies.) Mit diesen poetischen Worten versprach Jehova den Rückkehrern, ihnen und ihren Haustieren werde nichts zustoßen. „Der Löwe wird Stroh fressen“ — in dem Sinne, dass er die Rinder der Juden nicht angreifen würde. Jehovas Diener brauchten also keine Angst vor Raubtieren zu haben. Sie würden im wiederhergestellten Land Juda sogar in der Wildnis und in den Wäldern sicher sein (Hes. 34:25).
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9, 10. (a) Wie erfüllt sich Jesaja 11:6-9 heute? (b) Was beweist, dass unter Gottes Volk Frieden herrscht?
9 Sicherheit. Die Prophezeiung aus Jesaja 11:6-9 zeichnet ein Bild von Harmonie und Frieden zwischen wilden Tieren auf der einen Seite und Menschen mit ihren Haustieren auf der anderen Seite. Erfüllt sich das auch heute? Ja. In Vers 9 erfahren wir, warum diese Geschöpfe weder Schaden stiften noch Verderben anrichten: „Denn die Erde wird bestimmt erfüllt sein mit der Erkenntnis Jehovas, wie die Wasser das ganze Meer bedecken.“ Verändert die „Erkenntnis Jehovas“ das Verhalten von Tieren? Nein, es sind Menschen, die sich ändern, wenn sie den Höchsten kennenlernen, ihn nachahmen und den Weg des Friedens einschlagen. In unserem geistigen Paradies ist eine ergreifende Erfüllung dieser Prophezeiung zu beobachten. Unter der Regierung des Königreiches lernen wir, aggressive, animalische Züge abzulegen und mit unseren Brüdern und Schwestern in Frieden und Harmonie zu leben.
10 Nehmen wir nur einmal das Thema Neutralität. Dieses Buch behandelte die biblische Grundlage für unsere Haltung und auch die Verfolgung, die wir deswegen durchmachen mussten. Ist es nicht erstaunlich, dass es in der brutalen Welt von heute eine relativ große „Nation“ gibt, die nicht einmal unter Todesdrohungen zu irgendwelchen Gewalthandlungen bereit ist? Was für ein eindrucksvoller Beweis, dass die Untertanen des messianischen Königs tatsächlich dem friedlichen Bild aus Jesaja entsprechen! Wie Jesus erklärte, sind seine Nachfolger an ihrer gegenseitigen Liebe zu erkennen (Joh. 13:34, 35). Innerhalb der Versammlung bringt er ihnen durch seinen „treuen und verständigen Sklaven“ geduldig bei, friedlich, liebevoll und freundlich miteinander umzugehen (Mat. 24:45-47).
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