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Die Zeit für das Kommen des Messias offenbartDie Prophezeiung Daniels — Achte darauf!
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Und er soll den Bund für die vielen eine Woche lang in Kraft halten; und zur Hälfte der Woche wird er Schlachtopfer und Opfergabe aufhören lassen“ (Daniel 9:26a, 27a). Der entscheidende Zeitpunkt war „zur Hälfte der Woche“, das heißt in der Mitte der letzten Jahrwoche.
24, 25. (a) Wann starb Christus, wie vorhergesagt worden war, und was erübrigte sich durch seinen Tod und seine Auferstehung? (b) Was wurde durch Jesu Tod möglich?
24 Das Wirken Jesu Christi in der Öffentlichkeit begann im letzten Teil des Jahres 29 u. Z. und erstreckte sich über dreieinhalb Jahre. Wie vorhergesagt, wurde Christus „abgeschnitten“, als er Anfang 33 u. Z. an einem Marterpfahl starb und sein menschliches Leben als Lösegeld für die Menschen gab (Jesaja 53:8; Matthäus 20:28). Nachdem der auferweckte Jesus im Himmel den Wert seines geopferten menschlichen Lebens Gott dargebracht hatte, waren die im mosaischen Gesetz vorgeschriebenen Tieropfer und Opfergaben nicht mehr nötig. Die jüdischen Priester brachten zwar bis zur Zerstörung des Tempels in Jerusalem im Jahre 70 u. Z. weiterhin Opfer dar, doch diese Schlachtopfer waren für Gott nicht mehr annehmbar. Sie waren durch ein besseres Schlachtopfer ersetzt worden, das nicht wiederholt zu werden brauchte. Der Apostel Paulus schrieb: „[Christus] hat für immer ein einziges Schlachtopfer für Sünden dargebracht ... Denn er hat durch ein einziges Schlachtopfer die, die geheiligt werden, für immer vollkommen gemacht“ (Hebräer 10:12, 14).
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26. (a) Welcher Bund wurde ‘eine Woche lang in Kraft gehalten’, obwohl der Gesetzesbund beseitigt worden war? (b) Was geschah am Ende der 70. Woche?
26 Auf diese Weise beseitigte Jehova 33 u. Z. durch den Tod Christi den Gesetzesbund. Wieso konnte aber gesagt werden: „[Der Messias] soll den Bund für die vielen eine Woche lang in Kraft halten.“? Weil es sich bei dem Bund, den er in Kraft hielt, um den abrahamischen Bund handelte. Bis zum Ende der 70. Woche ließ Gott die Segnungen dieses Bundes den hebräischen Nachkommen Abrahams zukommen. Aber am Ende der „siebzig [Jahr-]Wochen“, im Jahre 36 u. Z., predigte der Apostel Petrus einem tiefgläubigen italischen Mann namens Kornelius und seinen Hausgenossen sowie weiteren Nichtjuden. Und von da an wurde die gute Botschaft unter Menschen von den Nationen gepredigt (Apostelgeschichte 3:25, 26; 10:1-48; Galater 3:8, 9, 14).
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29. Was sollte mit dem wieder aufgebauten Jerusalem geschehen, und warum?
29 Hatte Gabriel soeben noch den Wiederaufbau Jerusalems prophezeit, so sagte er jetzt die Zerstörung der wieder aufgebauten Stadt und ihres Tempels voraus, indem er erklärte: „Die Stadt und die heilige Stätte, das Volk eines Führers, der kommt, wird sie ins Verderben bringen. Und das Ende davon wird durch die Flut sein. Und bis zum Ende wird es Krieg geben; das, was beschlossen ist, sind Verwüstungen. ... Und auf dem Flügel abscheulicher Dinge wird der sein, der Verwüstung verursacht; und bis zu einer Ausrottung wird sich dann gerade das, was beschlossen ist, auch über den verödet Liegenden ergießen“ (Daniel 9:26b, 27b). Diese Verwüstung sollte zwar nach den „siebzig Wochen“ erfolgen, doch sie war die unmittelbare Folge von Ereignissen der letzten „Woche“, in der die Juden Christus verwarfen und ihn zu Tode bringen ließen (Matthäus 23:37, 38).
30. Wodurch machte Gott, der seine Zeit genau einhält, seinen Beschluß wahr, wie Geschichtsberichten zu entnehmen ist?
30 Wie Geschichtsberichten zu entnehmen ist, umzingelten römische Legionen unter dem syrischen Statthalter Cestius Gallus im Jahre 66 u. Z. Jerusalem. Trotz des Widerstandes der Juden drangen die römischen Streitkräfte, die ihre vergötterten Feldzeichen trugen, in die Stadt ein und begannen, die nördliche Tempelmauer zu untergraben. Dadurch, daß sie dort ‘standen’, wurden sie zu einem „abscheulichen Ding“, das vollständige Verwüstung herbeiführen konnte (Matthäus 24:15, 16). Im Jahre 70 u. Z. kamen die Römer unter dem Heerführer Titus wie eine „Flut“ und verwüsteten die Stadt und ihren Tempel. Nichts konnte sie aufhalten, denn es war von Gott erklärt oder „beschlossen“ worden. Jehova, der seine Zeit genau einhält, hatte erneut sein Wort wahr gemacht.
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