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Die zehn Jungfrauen — ein Appell zur WachsamkeitJesus — der Weg, die Wahrheit, das Leben
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Jesus hat seinen Aposteln gerade die Frage beantwortet, an welchem Zeichen seine Gegenwart und der Abschluss des Weltsystems zu erkennen wären. Daran anknüpfend erzählt er nun eine weitere Geschichte, die eine eindringliche Aufforderung enthält. Die Erfüllung werden diejenigen beobachten können, die während seiner Gegenwart leben.
Einleitend sagt Jesus: „Mit dem Königreich des Himmels ist es . . . wie mit zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und hinausgingen, dem Bräutigam entgegen. Fünf von ihnen waren unvernünftig und fünf waren umsichtig“ (Matthäus 25:1, 2).
Jesus meint damit nicht, die eine Hälfte seiner Jünger, die das Königreich des Himmels erben, sei unvernünftig und die andere Hälfte umsichtig. Er macht stattdessen Folgendes deutlich: Jeder seiner Jünger kann sich dafür entscheiden, in Bezug auf das Königreich entweder wachsam zu sein oder sich ablenken zu lassen. Jesus hat allerdings keine Zweifel, dass jeder seiner Diener treu bleiben und von seinem Vater gesegnet werden kann.
In der Geschichte gehen alle zehn Jungfrauen hinaus, um den Bräutigam zu begrüßen und sich dem Hochzeitszug anzuschließen. Sobald der Bräutigam kommt, wollen sie ihm die Ehre erweisen und ihm den Weg leuchten, wenn er seine Braut zu dem für sie vorbereiteten Haus führt.
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Die zehn Jungfrauen — ein Appell zur WachsamkeitJesus — der Weg, die Wahrheit, das Leben
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Den Aposteln dürfte klar sein, dass Jesus mit dem Bräutigam sich selbst meint, denn er hat sich vorher schon mit einem Bräutigam verglichen (Lukas 5:34, 35). Und was ist mit den umsichtigen Jungfrauen? Als Jesus über die „kleine Herde“ sprach, der das Königreich gegeben wird, sagte er: „Seid fertig angezogen und bereit, und lasst eure Lampen brennen“ (Lukas 12:32, 35). Die Apostel können daher schlussfolgern, dass Jesus diejenigen meint, die wie sie zur kleinen Herde gehören.
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