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Der heilige Geist — Gottes wirksame KraftSollte man an die Dreieinigkeit glauben?
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In Matthäus 28:19 wird auf den „Namen ... des heiligen Geistes“ Bezug genommen. Doch das Wort „Name“ hat weder im Griechischen noch im Deutschen immer den Sinn von Eigenname. Wenn wir sagen: „Im Namen des Gesetzes“, beziehen wir uns nicht auf eine Person. Vielmehr meinen wir das, wofür das Gesetz steht, seine Autorität. In Robertsons Word Pictures in the New Testament heißt es: „Das hier verwendete Wort ‚Name‘ [griechisch: ónoma] wird in der Septuaginta und in den Papyri allgemein gebraucht und steht für Macht und Autorität.“ Wer sich also ‘im Namen des heiligen Geistes’ taufen läßt, anerkennt die Autorität des Geistes, daß er von Gott stammt und gemäß Gottes Willen wirkt.
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Wie verhält es sich mit den „Beweistexten“ für die Dreieinigkeit?Sollte man an die Dreieinigkeit glauben?
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In Matthäus 28:19 lesen wir: „Darum gehet hin und machet alle Völker zu Jüngern und taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“
Geht aus diesen Versen hervor, daß Gott, Christus und der heilige Geist eine trinitarische Gottheit bilden und daß alle drei wesensgleich, gleich mächtig und gleich ewig sind? Nein, das geht daraus ebensowenig hervor, wie die Aufzählung von drei Personen wie Thomas, Richard und Harald bedeutet, daß sie drei in einem sind.
Die Texte beweisen gemäß McClintock und Strongs Cyclopedia of Biblical, Theological, and Ecclesiastical Literature „nur, daß die drei Subjekte genannt werden, ... aber das beweist an sich nicht, daß alle drei zu der göttlichen Natur gehören müssen und die gleiche göttliche Ehre besitzen“.
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Wie verhält es sich mit den „Beweistexten“ für die Dreieinigkeit?Sollte man an die Dreieinigkeit glauben?
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Und in bezug auf Matthäus 28:18-20 wird gesagt: „Dieser Text an sich wäre jedoch weder ein eindeutiger Beweis für die Personalität der drei erwähnten Subjekte noch für ihre Gleichheit oder Göttlichkeit.“
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