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  • „Geht und macht Menschen … zu meinen Jüngern“
    „Komm, folge mir nach“
    • Ein Auftrag, der auch uns angeht

      14. Was zeigt, dass der Auftrag in Matthäus 28:18-20 allen Nachfolgern Christi gilt? (Siehe auch die Fußnote.)

      14 Mit den Worten „Geht und macht Menschen … zu meinen Jüngern“ übertrug der auferstandene Jesus seinen Nachfolgern eine schwere Verantwortung. Er dachte dabei nicht nur an die Jünger, die an jenem Frühlingstag mit auf dem Berg in Galiläa waren.c Sein Auftrag sollte zum Ziel haben, „Menschen aus allen Völkern“ zu erreichen, und er sollte „bis zum Abschluss des Weltsystems“ gelten. Er gilt also offensichtlich allen Nachfolgern Christi, auch uns heute. Sehen wir uns Jesu Worte in Matthäus 28:18-20 einmal genauer an.

  • „Geht und macht Menschen … zu meinen Jüngern“
    „Komm, folge mir nach“
    • 16. Wozu fordert Jesus auf, wenn er sagt: „Geht …“, und wie kommen wir diesem Aspekt seines Auftrags nach?

      16 Jesus umreißt nun den Auftrag, der mit der Aufforderung beginnt: „Geht …“ (Vers 19). Wir sollen also beim Predigen der Königreichs­botschaft die Initiative ergreifen. Wir können diesem Aspekt seines Auftrags auf unterschied­lichste Weise nachkommen. Das Predigen von Haus zu Haus ist ein sehr wirksamer Weg, persönliche Kontakte herzustellen (Apostel­geschichte 20:20). Außerdem suchen wir nach Möglichkeiten, informell zu predigen; wir sind darauf bedacht, auch im Alltag bei jeder passenden Gelegenheit auf die gute Botschaft zu sprechen zu kommen. Unsere Predigtmethoden mögen je nach den Bedürfnissen der Menschen und den örtlichen Gegebenheiten variieren, doch eines bleibt unverändert: Wir „gehen“ und suchen nach Menschen, die der Botschaft würdig sind (Matthäus 10:11).

      17. Wie können wir Menschen zu Jüngern Jesu machen?

      17 Als Nächstes erklärt Jesus das Ziel seines Auftrags: „Macht Menschen aus allen Völkern zu meinen Jüngern“ (Vers 19). Wie können wir Menschen zu seinen Jüngern machen? Ein Jünger ist im Wesentlichen ein Lernender, ein Belehrter. Menschen zu Jüngern zu machen bedeutet allerdings nicht einfach nur, Wissen zu vermitteln. Wenn wir mit interessierten Personen die Bibel studieren, möchten wir ihnen helfen, Nachfolger Christi zu werden. Wir stellen bei jeder Gelegenheit Jesu Beispiel in den Vordergrund, sodass der Studierende lernt, ihn als Lehrer und Vorbild zu betrachten, und dann sein Leben nach Jesu Leben ausrichtet und sich an dem Werk beteiligt, das Jesus tat (Johannes 13:15).

      18. Warum ist die Taufe der wichtigste Meilenstein im Leben eines Jüngers?

      18 Ein wichtiges Element des Auftrags Jesu ist in den Worten enthalten: „Tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes“ (Vers 19). Die Taufe ist der wichtigste Meilenstein im Leben eines Jüngers Christi, denn sie ist ein passendes Zeichen dafür, dass er sich Gott von ganzem Herzen hingegeben hat. Sie ist also für die Rettung erforderlich (1. Petrus 3:21). Ein getaufter Jünger, der Jehova weiterhin nach besten Kräften dient, kann sich auf endlosen Segen in der künftigen neuen Welt freuen. Konntest du schon einmal jemandem helfen, ein getaufter Jünger Christi zu werden? Es gibt in unserem christlichen Dienst keine größere Freude (3. Johannes 4).

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