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  • Gerechtigkeit nicht durch mündliche Überlieferungen
    Der Wachtturm 1990 | 1. Oktober
    • Aber in der Bergpredigt führte er sechsmal Aussagen, die sich wie Zitate aus den Hebräischen Schriften anhörten, mit den Worten ein: „... daß gesagt wurde“ (Matthäus 5:21, 27, 31, 33, 38, 43). Warum? Weil er sich auf die Auslegung von Schrifttexten im Lichte der pharisäischen Überlieferungen bezog, die den Geboten Gottes widersprachen (5. Mose 4:2; Matthäus 15:3).

  • Gerechtigkeit nicht durch mündliche Überlieferungen
    Der Wachtturm 1990 | 1. Oktober
    • 13. Wie warnte Jesus schon vor den Anfängen eines Verhaltens, das zu tatsächlichem Mord führen könnte?

      13 Betrachten wir nun die erste aus dieser Reihe von sechs Aussagen. Jesus erklärte: „Ihr habt gehört, daß zu denen, die in alten Zeiten lebten, gesagt wurde: ‚Du sollst nicht morden; wer immer aber einen Mord begeht, wird dem Gerichtshof Rechenschaft geben müssen.‘ Doch ich sage euch, daß jeder, der seinem Bruder fortgesetzt zürnt, dem Gerichtshof Rechenschaft wird geben müssen“ (Matthäus 5:21, 22). Zorn im Herzen führt vielleicht zu Lästerreden, dann zu einer Verurteilung, ja letzten Endes sogar zu einem Mord. Zorn, der lange im Herzen gehegt und genährt wird, kann den Tod nach sich ziehen: „Jeder, der seinen Bruder haßt, ist ein Totschläger“ (1. Johannes 3:15).

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