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Gerechtigkeit nicht durch mündliche ÜberlieferungenDer Wachtturm 1990 | 1. Oktober
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Aber in der Bergpredigt führte er sechsmal Aussagen, die sich wie Zitate aus den Hebräischen Schriften anhörten, mit den Worten ein: „... daß gesagt wurde“ (Matthäus 5:21, 27, 31, 33, 38, 43). Warum? Weil er sich auf die Auslegung von Schrifttexten im Lichte der pharisäischen Überlieferungen bezog, die den Geboten Gottes widersprachen (5. Mose 4:2; Matthäus 15:3).
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Gerechtigkeit nicht durch mündliche ÜberlieferungenDer Wachtturm 1990 | 1. Oktober
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14. Wie rät uns Jesus, uns gar nicht auf den Weg zu begeben, der zu Ehebruch führt?
14 Jesus sagte als nächstes: „Ihr habt gehört, daß gesagt wurde: ‚Du sollst nicht ehebrechen.‘ Ich aber sage euch, daß jeder, der fortwährend eine Frau ansieht, um so in Leidenschaft zu ihr zu entbrennen, in seinem Herzen schon mit ihr Ehebruch begangen hat“ (Matthäus 5:27, 28). Du möchtest keinen Ehebruch begehen? Dann begib dich gar nicht auf diesen Weg, indem du keine derartigen Gedanken hegst. Behüte dein Herz, aus dem so etwas entspringt (Sprüche 4:23; Matthäus 15:18, 19). In Jakobus 1:14, 15 finden wir die warnenden Worte: „Jeder wird versucht, wenn er von seiner eigenen Begierde fortgezogen und gelockt wird. Wenn dann die Begierde befruchtet ist, gebiert sie Sünde; die Sünde aber, wenn sie vollbracht ist, bringt Tod hervor.“ Manchmal hört man: „Fang nicht an, was du nicht zu Ende führen kannst.“ Doch in diesem Falle sollten wir sagen: „Fang nicht an, womit du nicht aufhören kannst.“ Einige, die sogar treu blieben, als ihnen mit dem Tod durch Erschießen gedroht wurde, haben später der heimtückischen Verlockung zu geschlechtlicher Unmoral nachgegeben.
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