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Gerechtigkeit nicht durch mündliche ÜberlieferungenDer Wachtturm 1990 | 1. Oktober
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Aber in der Bergpredigt führte er sechsmal Aussagen, die sich wie Zitate aus den Hebräischen Schriften anhörten, mit den Worten ein: „... daß gesagt wurde“ (Matthäus 5:21, 27, 31, 33, 38, 43). Warum? Weil er sich auf die Auslegung von Schrifttexten im Lichte der pharisäischen Überlieferungen bezog, die den Geboten Gottes widersprachen (5. Mose 4:2; Matthäus 15:3).
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Gerechtigkeit nicht durch mündliche ÜberlieferungenDer Wachtturm 1990 | 1. Oktober
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16. Durch welchen jüdischen Brauch wurde das Schwören sinnlos, und welchen Standpunkt nahm Jesus dazu ein?
16 Jesus fuhr fort: „Ferner habt ihr gehört, daß zu denen, die in alten Zeiten lebten, gesagt wurde: ‚Du sollst nicht schwören, ohne entsprechend zu handeln‘ ... Doch ich sage euch: Schwört überhaupt nicht.“ Zu dieser Zeit trieben die Juden Mißbrauch mit Eiden und schworen oftmals wegen belangloser Dinge, ohne entsprechend zu handeln. Jesus sagte indes: „Schwört überhaupt nicht ... Euer Wort Ja bedeute einfach ja, euer Nein nein.“ Seine Regel war einfach: Man sage stets die Wahrheit, dann braucht man sein Wort nicht durch einen Eid zu bekräftigen. Eide behalte man wichtigen Angelegenheiten vor (Matthäus 5:33-37; vergleiche 23:16-22).
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