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  • „Jehova, ein Gott, barmherzig und gnädig“
    Der Wachtturm 1998 | 1. Oktober
    • „Als er noch weit weg war, erblickte ihn sein Vater und wurde von Mitleid bewegt, und er lief und fiel ihm um den Hals und küßte ihn zärtlich.

  • „Jehova, ein Gott, barmherzig und gnädig“
    Der Wachtturm 1998 | 1. Oktober
    • (Lukas 15:20-24).

  • „Jehova, ein Gott, barmherzig und gnädig“
    Der Wachtturm 1998 | 1. Oktober
    • 16 Liebevolle Eltern würden sich in jedem Fall nach der geistigen Wiederherstellung eines Kindes sehnen. Daher können wir uns durchaus vorstellen, daß der Vater des verlorenen Sohnes jeden Tag den Weg entlangsah, der zu seinem Haus führte, in der sehnlichen Hoffnung, daß sein Sohn zurückkehrt. Doch nun erblickte er ihn tatsächlich, als dieser den Weg heraufkam! Das Aussehen des jungen Mannes war zweifellos verändert. Trotzdem erkannte ihn der Vater, als er „noch weit weg“ war. Der Vater sah mehr als nur die abgerissene Kleidung und den entmutigten Geist; er sah seinen Sohn, und er lief ihm entgegen!

      17 Als der Vater seinen Sohn erreichte, fiel er ihm um den Hals und küßte ihn zärtlich.

  • „Jehova, ein Gott, barmherzig und gnädig“
    Der Wachtturm 1998 | 1. Oktober
    • 18, 19. (a) Was lehrt uns das Gleichnis vom verlorenen Sohn über Jehova? (b) Inwiefern zeigt Jehovas Handlungsweise mit Juda und Jerusalem, daß er auf die Rückkehr eines Sünders ‘harrt’?

      18 Was haben wir bis jetzt aus dem Gleichnis vom verlorenen Sohn über den Gott gelernt, den wir anbeten dürfen? Zum einen, daß Jehova „barmherzig und gnädig, langsam zum Zorn und überströmend an liebender Güte und Wahrheit“ ist (2. Mose 34:6). Tatsächlich ist Barmherzigkeit eine hervorragende Eigenschaft Gottes. Es ist ganz normal für ihn, denjenigen Barmherzigkeit zu erweisen, die ihrer bedürfen. Zum anderen lehrt uns Jesu Gleichnis, daß Jehova „zum Vergeben bereit“ ist (Psalm 86:5). Er hält sozusagen Ausschau nach irgendeinem Sinneswandel auf seiten sündiger Menschen, der ihm die Grundlage bieten würde, barmherzig zu sein (2. Chronika 12:12; 16:9).

      19 Denken wir zum Beispiel an Gottes Handlungsweise mit Israel. Der Prophet Jesaja wurde von Jehova inspiriert, Juda und Jerusalem als ‘krank von Kopf bis Fuß’ zu beschreiben. Doch er sagte auch: „Jehova [wird] darauf harren, euch Gunst zu erweisen, und deshalb wird er sich erheben, um euch Barmherzigkeit zu erweisen“ (Jesaja 1:5, 6; 30:18; 55:7; Hesekiel 33:11). Wie der Vater in Jesu Gleichnis sieht Jehova sozusagen den Weg entlang. Er erwartet sehnlich die Rückkehr eines jeden, der sein Haus verlassen hat. Würden wir das nicht von einem liebevollen Vater erwarten? (Psalm 103:13).

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