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  • Maulbeerfeigenbaum
    Einsichten über die Heilige Schrift, Band 2
    • MAULBEERFEIGENBAUM

      [hebr. schiqmáh; gr. sykomoréa].

      Dieser Baum (Ficus sycomorus) trägt Früchte wie der gewöhnliche Feigenbaum (gr. sykḗ), aber seine Blätter ähneln denen des Maulbeerbaums (gr. moréa). Die beiden Bäume gehören der gleichen Familie an.

  • Maulbeerfeigenbaum
    Einsichten über die Heilige Schrift, Band 2
    • Die Feigen wachsen in vollen, traubenähnlichen Büscheln und sind kleiner und minderwertiger als die des gewöhnlichen Feigenbaums. Heutzutage ist es bei ägyptischen und zypriotischen Züchtern von Maulbeerfeigenbäumen üblich, die Frucht vor der Reife mit einem Nagel oder einem anderen scharfen Werkzeug zu ritzen, um die Frucht genießbar zu machen. Das Einschneiden oder Einritzen von Maulbeerfeigen zu Beginn des Reifestadiums hat zur Folge, dass die Menge ausströmenden Äthylens stark ansteigt, was das Wachstum und den Reifeprozess der Frucht beträchtlich beschleunigt (drei- bis achtmal). Das ist wichtig, weil sich die Frucht sonst nicht voll entwickelt und hart bleibt oder von parasitischen Wespen verdorben wird, die in die Frucht eindringen und sich darin vermehren. Das wirft etwas Licht auf die Beschäftigung des Propheten Amos, der sich selbst als „ein Viehhirt und ein Maulbeerfeigenritzer“ bezeichnet (Am 7:14).

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