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  • Laubhüttenfest
    Einsichten über die Heilige Schrift, Band 2
    • Rabbinischen Quellen zufolge gab es noch eine andere Besonderheit des Festes, die wie das Hereinbringen des Wassers von Siloam zu der Zeit, als Jesus auf der Erde war, gepflegt wurde. Diese Zeremonie begann am Ende des 15. Tischri, des ersten Festtages (eigentlich am Anfang des 16. Tischri, des 2. Festtages), und wurde während der fünf folgenden Nächte fortgesetzt. Man traf Vorbereitungen im Vorhof der Frauen. Dort standen vier goldene Leuchter von beträchtlicher Größe, jeder mit vier goldenen Schalen. Vier junge Männer priesterlicher Abstammung stiegen mit großen Ölkrügen auf Leitern und füllten die 16 Schalen. Als Dochte für die Lampen verwendete man abgetragene Kleidung der Priester. Jüdische Schriftsteller berichten, dass diese Lampen ein sehr helles Licht verbreiteten, das bis in eine beachtliche Entfernung zu sehen war und die Höfe der Häuser in Jerusalem erleuchtete. Gewisse Männer, auch einige von den Ältesten, tanzten mit lodernden Fackeln in der Hand und sangen, von Musikinstrumenten begleitet, Lieder des Lobpreises.

  • Laubhüttenfest
    Einsichten über die Heilige Schrift, Band 2
    • Er mag auch darauf angespielt haben, dass Jerusalem bei dem Fest durch die Lampen und Fackeln im Tempelbereich hell erleuchtet wurde, als er wenig später zu den Juden sagte: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird keineswegs in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht des Lebens besitzen“ (Joh 8:12).

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