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Christinnen verdienen Ehre und RespektDer Wachtturm 1995 | 15. Juli
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Als die Jünger später zurückkehrten, nachdem sie Lebensmittel gekauft hatten, waren sie überrascht, und sie wunderten sich, daß Jesus „mit einer Frau redete“ (Johannes 4:4-9, 27).
2 Was veranlaßte die Frau, diese Frage zu stellen, und wie kam es, daß sich die Jünger Gedanken machten? Sie war eine Samariterin, und die Juden verkehrten nicht mit Samaritern (Johannes 8:48). Offensichtlich gab es aber noch einen weiteren Grund, verwundert zu sein. Zu jener Zeit riet die rabbinische Tradition Männern davon ab, in der Öffentlichkeit mit Frauen zu sprechen.a
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Christinnen verdienen Ehre und RespektDer Wachtturm 1995 | 15. Juli
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a In der International Standard Bible Encyclopedia wird erklärt: „Frauen aßen nicht mit männlichen Gästen, und Männern wurde davon abgeraten, mit Frauen zu sprechen. ... Besonders skandalös war das Gespräch mit einer Frau auf einem öffentlichen Platz.“ In der jüdischen Mischna, einer Sammlung rabbinischer Lehren, wurde der Rat gegeben: „Unterhalte dich nicht viel mit einem Weibe. ... Jeder, der sich viel mit einem Weibe unterhält, zieht sich Unheil zu, er wird abgehalten von den Worten der Tora, und das Ende ist, daß er die Gehenna ererbt“ (Aboth 1:5).
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