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  • Von wem dürfen wir wahre Gerechtigkeit erwarten?
    Der Wachtturm 1989 | 15. Februar
    • Apostelgeschichte 17:16-21

  • Von wem dürfen wir wahre Gerechtigkeit erwarten?
    Der Wachtturm 1989 | 15. Februar
    • Die Zuhörerschaft — eine Herausforderung

      8. (a) Durch welche Ansichten und Standpunkte zeichneten sich die Epikureer aus? (b) Was glaubten die Stoiker?

      8 Einige Juden und Griechen hörten ihm interessiert zu. Wie würden aber die einflußreichen epikureischen und stoischen Philosophen reagieren? Wie du feststellen wirst, glichen ihre Vorstellungen in vieler Hinsicht heute üblichen Ansichten, selbst gewissen Lehren, die man heutzutage Schülern beibringt. Nach Auffassung der Epikureer sollte man im Leben nach einem Höchstmaß an Lust streben, besonders vergeistigter Lust. Ihre Philosophie „Eßt und trinkt, denn morgen sterben wir“ war durch ein völliges Fehlen von moralischen Grundsätzen oder Tugenden gekennzeichnet (1. Korinther 15:32). Sie glaubten nicht, Götter hätten das Universum erschaffen, sondern nahmen an, das Leben sei in einem auf den Gesetzen der Mechanik beruhenden Universum durch Zufall entstanden. Des weiteren waren die Götter ihrer Meinung nach nicht an den Menschen interessiert. Wie verhielt es sich mit den Stoikern? Sie legten Nachdruck auf Logik und waren der Ansicht, Stoff und Kraft seien die Hauptelemente im Weltall. Die Stoiker glaubten nicht an einen persönlichen Gott, sondern stellten sich eine unpersönliche Gottheit vor. Ihrer Ansicht nach wurden die menschlichen Belange vom Schicksal beherrscht.

      9. Inwiefern predigte Paulus in einer herausfordernden Situation?

      9 Wie reagierten diese Philosophen auf die Lehren, die Paulus öffentlich vertrat? Neugier und intellektuelle Arroganz zählten damals zu den Charakterzügen der Athener. Daher begannen die Philosophen, mit Paulus zu argumentieren.

  • Von wem dürfen wir wahre Gerechtigkeit erwarten?
    Der Wachtturm 1989 | 15. Februar
    • 18 Aber sowohl gewisse von den epikureischen wie auch von den stoischen Philosophen ließen sich auf einen Wortwechsel mit ihm ein, und einige sagten: ‚Was will dieser Schwätzer denn sagen?‘ Andere: ‚Er scheint ein Verkündiger ausländischer Gottheiten zu sein.‘ Das war, weil er die gute Botschaft von Jesus und der Auferstehung verkündigte.

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