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  • „Rede weiter und schweige nicht“
    Legt gründlich Zeugnis ab für Gottes Königreich
    • 13. An welches Ereignis dachte Paulus vielleicht, als man ihn vor den Richterstuhl führte? Warum konnte er von einem guten Ende ausgehen?

      13 Später bekam Paulus in Korinth eine weitere Bestätigung dafür, dass der Herr hinter ihm stand. Nach etwa einem Jahr „taten sich die Juden gegen Paulus zusammen und führten ihn vor den Richterstuhl“, Bema genannt (Apg. 18:12). Wie man annimmt, handelte es sich dabei um eine kunstvoll gearbeitete Tribüne aus blauem und weißem Marmor, die etwa in der Mitte des Marktplatzes stand. Davor konnte sich eine beträchtliche Menschenmenge versammeln. Ausgrabungen lassen darauf schließen, dass sie nur ein paar Schritte von der Synagoge und damit vom Haus des Justus entfernt war. Als Paulus dorthin geführt wurde, dachte er vielleicht an die Steinigung von Stephanus, der von manchen als erster christlicher Märtyrer bezeichnet wird. Paulus – damals unter dem Namen Saulus bekannt – „war mit seiner Ermordung einverstanden“ (Apg. 8:1). Würde es ihm jetzt selbst so ergehen? Nein, denn Jesus hatte ihm ja versprochen: „Niemand wird dich angreifen, um dir zu schaden“ (Apg. 18:10).

  • „Rede weiter und schweige nicht“
    Legt gründlich Zeugnis ab für Gottes Königreich
    • Gallio weist die Klage gegen Paulus ab. Römische Soldaten versuchen, die aufgebrachte Menge unter Kontrolle zu bringen.

      „Damit trieb er sie vom Richterstuhl weg“ (Apostel­geschichte 18:16)

      Der zuständige Magistrat war damals Gallio, der Prokonsul von Achaia und ältere Bruder des römischen Philosophen Seneca.

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