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Wie findet man Frieden in einer unruhigen Welt?Der Wachtturm 2009 | 1. Juli
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Lasst eure Vernünftigkeit allen Menschen bekannt werden. Der Herr ist nahe.“
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Wie findet man Frieden in einer unruhigen Welt?Der Wachtturm 2009 | 1. Juli
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Das nächste Stichwort ist Vernünftigkeit. Vernunft hilft, von sich keine Perfektion zu erwarten. Schließlich gibt es niemand, der immer und auf allen Gebieten der Beste ist. Wieso sich also den Kopf darüber zerbrechen, wie man etwas perfekt oder zumindest besser als alle anderen hinbekommt? Wer vernünftig ist, erwartet auch von anderen nicht, dass sie sich immer perfekt verhalten. Es regt ihn dann nicht gleich auf, wenn jemand etwas tut, was ihm gegen den Strich geht. Das griechische Wort für „Vernünftigkeit“ wird auch mit „Nachgiebigkeit“ übersetzt. Wenn man zum Beispiel in Geschmacksfragen nachgiebig ist, vermeidet man Streitereien, die sowieso meist nicht viel bringen. Außer dass sie einem vorübergehend den Frieden rauben — nicht nur den eigenen, sondern auch den mit anderen.
Dann heißt es ja noch in Philipper 4:5: „Der Herr ist nahe.“ Diese Aussage taucht anscheinend etwas unvermittelt auf. Es stimmt natürlich, dass Gott bald eine neue Welt herbeiführt, die unter seiner Regierung stehen wird. Doch abgesehen davon kann Gott auch heute jedem nahe sein, der seine Nähe wirklich sucht (Apostelgeschichte 17:27; Jakobus 4:8). Allein dieses Bewusstsein hilft einem, sich zu freuen, vernünftig zu sein und wegen Alltagsproblemen oder Zukunftsperspektiven nicht „ängstlich besorgt“ zu sein, wie es dann in Vers 6 heißt.
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