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Der „Fürst des Friedens“ sieht Harmagedon entgegenWeltweite Sicherheit unter dem „Fürsten des Friedens“
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In Offenbarung 16:13, 14, 16 ließ Jesus den Apostel Johannes folgende bemerkenswerte Worte über Har-Magedon oder Harmagedon aufzeichnen:
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Der „Fürst des Friedens“ sieht Harmagedon entgegenWeltweite Sicherheit unter dem „Fürsten des Friedens“
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Und sie versammelten sie an den Ort, der auf hebräisch Har-Magedon genannt wird.“
Der sinnbildliche „Berg von Megiddo“
11. (a) Was bedeutet der Name Harmagedon, und gab es einmal einen geographischen Ort dieses Namens? (b) Warum war die Stadt Megiddo von geschichtlicher Bedeutung? (c) In welch zweifacher Hinsicht wurde Megiddo bekannt?
11 Der hebräische Name Har-Magedon oder Harmagedon bedeutet „Berg von Megiddo“. Weder in alter noch in neuerer Zeit hat es einen geographischen Ort gegeben, der Berg von Megiddo genannt wurde. Deshalb hat der Ausdruck in einem Buch wie der Offenbarung, die größtenteils in sinnbildlicher Sprache verfaßt worden ist, symbolische Bedeutung. Was ist über die Bedeutung dieses Wortes zu sagen? Nun, die erhöht gelegene Stadt Megiddo, deren Name „Truppensammlung“ bedeutet, spielte im Altertum eine besondere Rolle. Sowohl in der weltlichen als auch in der biblischen Geschichte weckt dieser Name Erinnerungen an entscheidende Schlachten. Warum? Weil die Stadt damals strategisch wichtige Straßen beherrschte, die eine Verbindung zwischen Europa, Asien und Afrika herstellten, und weil die Bewohner der Stadt dort vorteilhaft Eindringlinge bekämpfen und aufhalten konnten. So erhielt Megiddo eine zweifache Bedeutung: Für die einen war es gleichbedeutend mit einer schmählichen Niederlage, für die anderen mit einem glorreichen Sieg.
12, 13. (a) Inwiefern wurde der Gott der Bibel in den Tagen des Richters Barak mit Megiddo und dem Fluß in der Nähe in Verbindung gebracht? (b) Wie wird in dem Siegeslied Baraks und Deboras die Rolle Gottes bei dem Sieg beschrieben?
12 Zur Zeit der israelitischen Richter wurde der Gott der Bibel mit Megiddo und dem in der Nähe fließenden Kischon in Verbindung gebracht. In den Tagen des Richters Barak und der Prophetin Debora verhalf Gott seinem auserwählten Volk in der Nähe von Megiddo zu einem beachtlichen Sieg. Barak hatte nur 10 000 Männer, während der Feind unter dem Heerobersten Sisera außer über eine Fußtruppe noch über 900 von Pferden gezogene Kriegswagen verfügte. Jehova trat bei der Schlacht für sein auserwähltes Volk ein und führte eine plötzliche Überschwemmung herbei, durch die die gefährlichen Kriegswagen des Feindes außer Gefecht gesetzt wurden. In dem Siegeslied, das Barak und Debora nach der durch ein Wunder bewirkten Niederlage des Heeres Siseras sangen, lenkten sie die Aufmerksamkeit auf die Rolle, die Gott bei dieser Vernichtung des Feindes gespielt hatte:
13 „Könige kamen, sie kämpften; damals kämpften die Könige Kanaans in Taanach an den Wassern Megiddos. Gewinn an Silber holten sie nicht. Vom Himmel her kämpften die Sterne, von ihren Bahnen aus kämpften sie gegen Sisera. Der Wildbach Kischon wusch sie hinweg, der Wildbach der alten Tage, der Wildbach Kischon“ (Richter 5:12, 19-21).
14. Welche abschließenden Worte dieses inspirierten Siegesliedes sind zweifellos ein Gebet im Hinblick auf den bevorstehenden Krieg von Harmagedon?
14 Zweifellos können die inspirierten Worte, die Barak und Debora am Schluß ihres Liedes nach diesem Sieg bei Megiddo sangen, als ein Gebet im Hinblick auf den bevorstehenden Krieg von Harmagedon aufgefaßt werden: „So mögen alle deine Feinde umkommen, o Jehova, und die dich lieben, seien, wie wenn die Sonne aufgeht in ihrer Macht“ (Richter 5:31).a
Nationen werden nach Harmagedon versammelt
15. (a) Was für ein Ort ist also Harmagedon? (b) Was ist eine der Quellen der unreinen Propaganda, durch die die Nationen zum Krieg von Harmagedon mobilisiert werden?
15 Megiddo war also ein Ort, an dem entscheidende Schlachten stattfanden. Logischerweise handelt es sich daher bei Harmagedon um das Schlachtfeld, auf das alle heutigen weltlichen Nationen marschieren, angetrieben von den in Offenbarung 16:13, 14 erwähnten Mächten. Die „von Dämonen inspirierten Äußerungen“, durch die die Nationen mobilisiert werden, sind die heutige Propaganda, die einem Quaken gleicht und ebenso unrein ist wie der in der Bibel als unrein bezeichnete Frosch. Eine Quelle dieser unreinen Propaganda ist der „große, feuerfarbene Drache“. Aus Offenbarung 12:1-9 geht hervor, daß damit Satan, der Teufel, gemeint ist.
16. Wovon ist das in Offenbarung 16:13 erwähnte „wilde Tier“ ein Symbol?
16 Eine andere Quelle unreiner Propaganda ist das „wilde Tier“. In Offenbarung 16:13 wird dieses symbolische „wilde Tier“ mit dem teuflischen „Drachen“ in Verbindung gebracht. Gemäß Offenbarung 20:10 wird es wegen seiner Zusammenarbeit mit dem symbolischen „Drachen“ für immer vernichtet werden. Das „wilde Tier“ ist ein Symbol des gesamten politischen Systems dieser Welt, deren Gott der „Drache“ ist (2. Korinther 4:4). Es besteht aus all den verschiedenen Regierungen dieser Welt. (Vergleiche Daniel 7:17; 8:20, 22.)
17. Was bewirkt die mit einem quakenden Frosch vergleichbare Propaganda aus dem Maul des „wilden Tieres“?
17 Dieses weltweite politische Herrschaftssystem gibt seine charakteristische Propaganda von sich. Und diese mit einem quakenden Frosch vergleichbare Propaganda ist eine inspirierte Äußerung, die zusammen mit der inspirierten Äußerung des „Drachen“ dazu dient, die „Könige“ oder politischen Herrscher der Welt zum „Krieg des großen Tages Gottes, des Allmächtigen“, zu versammeln, zum Krieg von Harmagedon.
18. (a) Worauf deutet der Name Har-Magedon hin? (b) Was würde ein Berg symbolisieren?
18 Har-Magedon bezeichnet somit eine Weltsituation, in der ein entscheidender Krieg stattfindet. Es bezeichnet das Endstadium, in das das Weltgeschehen gerät, wenn sich die politischen Herrscher vereint dem Willen Gottes widersetzen, so daß Gott in Übereinstimmung mit seinem Vorsatz mit Gegengewalt reagieren muß. Somit wird die Zukunft von dem Ergebnis dieser Konfrontation bestimmt. An dem geographischen Ort Megiddo selbst gibt es keinen Berg. Aber ein Berg könnte einen auffallenden Versammlungsort symbolisieren, der von allen Militärstreitkräften, die sich dorthin versammeln, aus der Ferne leicht zu sehen wäre.
19, 20. Welche Strategie wird der Heerführer der himmlischen Streitkräfte Jehovas in Harmagedon anwenden, und mit welchem Ergebnis?
19 Jesus Christus, der Heerführer der Streitkräfte Jehovas, sieht bereits einige Jahre zu, wie sich die weltlichen Herrscher und ihre Streitkräfte nach Harmagedon versammeln. Er hat aber nicht versucht, einen einzelnen „König“ und seine Militärstreitkräfte herauszugreifen und sie niederzustrecken, um so die feindlichen Heere nach und nach zu beseitigen. Vielmehr räumt er ihnen genügend Zeit ein, sich zusammenzuscharen und ihre Streitkräfte zum größten militärischen Potential zu vereinen. Mutig und entschlossen, hat er sich vorgenommen, es mit ihnen allen gleichzeitig aufzunehmen.
20 Dadurch wird er einen um so deutlicheren Sieg über sie erringen, was zur Ehre Jehovas, seines Oberkommandierenden, gereichen wird und zu seiner eigenen Bestätigung als der unbestrittene „König der Könige und Herr der Herren“ (Offenbarung 19:16).
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