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Auszug aus ÄgyptenEinsichten über die Heilige Schrift, Band 1
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Die Israeliten hatten Ägypten in Eile verlassen, gedrängt von den Ägyptern; dennoch waren sie keineswegs unorganisiert: „Doch zogen die Söhne Israels in Schlachtordnung aus dem Land Ägypten herauf“, das heißt vermutlich wie ein Heer in fünf Gruppen: Vorhut, Nachhut, Mitte und zwei Flügel. Sie hatten nicht nur Moses als fähigen Führer, sondern auch Jehova tat seine Führung kund, und zwar bereits schon am Lagerplatz in Etham, indem er für eine Wolkensäule sorgte, die sie am Tag führte und die nachts zu einer Feuersäule wurde, um ihnen Licht zu spenden (2Mo 13:18-22).
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Auszug aus ÄgyptenEinsichten über die Heilige Schrift, Band 1
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Man hält die Route durch das Wadi Tumilat auch deshalb für sehr wahrscheinlich, weil heute allgemein die Theorie angenommen wird, dass die Israeliten nicht durch das Rote Meer gezogen seien, sondern an einer Stelle n. davon. Einige Gelehrte haben sogar den Standpunkt verfochten, sie seien an dem an der Mittelmeerküste gelegenen Sirbonischen See oder in der Nähe davon vorbeigezogen und hätten sich, nachdem sie aus dem Wadi Tumilat gekommen seien, nach N gewandt, auf die Küste zu. Diese Ansicht steht in direktem Widerspruch zu der eindeutigen Aussage der Bibel, dass Gott selbst die Israeliten von dem Weg in das Land der Philister weggeführt habe (2Mo 13:17, 18). Andere sagen, sie seien durch das Wadi Tumilat gezogen, behaupten aber, der Durchzug sei im Gebiet der Bitterseen n. von Sues erfolgt.
Rotes Meer, nicht „Schilfmeer“. Die letztere Ansicht stützt sich auf das Argument, dass das hebräische Wort jam-ßúph (übersetzt mit „Rotes Meer“) wörtlich „Schilfmeer oder Schilfrohrmeer, Binsenmeer“ bedeutet und dass die Israeliten daher nicht den Arm des Roten Meeres, der als Golf von Sues bekannt ist, durchquerten, sondern ein Schilfmeer, eine sumpfige Gegend, wie es die Bitterseenregion ist. Mit dieser Meinung widersprechen sie jedoch den Übersetzern der Septuaginta, die das Wort jam-ßúph mit dem griechischen Ausdruck erythrá thálassa wiedergaben, der wörtlich „Rotes Meer“ heißt. Noch viel wichtiger aber ist, dass Lukas, der Verfasser der Apostelgeschichte (er zitiert Stephanus), und der Apostel Paulus den gleichen griechischen Namen gebrauchten, als sie über die Ereignisse des Auszugs aus Ägypten schrieben (Apg 7:36; Heb 11:29; siehe ROTES MEER).
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