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Das grausame Assyrien — Die zweite große WeltmachtDer Wachtturm 1988 | 15. Februar
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In der Bibel heißt es: „Sanherib, der König von Assyrien, [kam] wider all die befestigten Städte von Juda herauf und nahm sie dann ein.“ Hiskia, der König von Jerusalem, geriet angesichts dieser Bedrohung in Furcht und „sandte ... zum König von Assyrien nach Lachisch“, um sich durch umfangreiche Tributzahlungen den Abzug zu erkaufen (2. Könige 18:13, 14).
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Das grausame Assyrien — Die zweite große WeltmachtDer Wachtturm 1988 | 15. Februar
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Natürlich darf man nicht erwarten, daß sich der hochmütige Sanherib mit dem Verlust seiner Streitkräfte brüstete. Doch das, was er sagte, ist hochinteressant. In seinen Annalen, die sowohl auf dem Prisma im Orientalischen Institut von Chicago als auch auf dem Taylor-Prisma zu finden sind, heißt es: „Hiskia, der Judäer, der sich meinem Joch nicht unterworfen hatte — sechsundvierzig seiner festen ummauerten Städte und die kleinen Dörfer in ihrer Umgebung ohne Zahl belagerte ich ..., und ich eroberte sie ... Ihn selbst schloß ich wie einen Käfigvogel in Jerusalem, seiner Residenz, ein.“ Sanherib behauptete, daß die „Furcht vor dem Glanz meiner Herrschaft“ Hiskia niedergeworfen habe.b Er sagte jedoch nicht, daß er Hiskia gefangengenommen oder Jerusalem wie die erwähnten „ummauerten Städte“ und „kleinen Dörfer“ eingenommen habe. Warum nicht? Wie die Bibel zeigt, wurden die Elitetruppen, die er zu diesem Zweck gesandt hatte, vernichtet.
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