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  • „Nimm dich dieses Weinstocks an“!
    Der Wachtturm 2006 | 15. Juni
    • Damit große Mengen Wein erzeugt werden konnten, mussten die Weinbauern ihre Weinstöcke gut pflegen. Im Bibelbuch Jesaja wird beschrieben, wie ein typischer Winzer in Israel einen Hang umgräbt, die großen Steine aufsammelt und dann eine „rote Edelrebe“ pflanzt. Danach baut er wahrscheinlich mit den Steinen, die er zuvor vom Hang entfernt hat, eine Steinmauer. Diese Mauer sollte den Weingarten nicht nur vor Rindern schützen, die ihn verwüsten konnten, sondern auch vor Füchsen, Wildschweinen und Dieben. Vielleicht haut er sich auch eine Weinkelter aus und baut einen kleinen Turm, der ihm in der Erntezeit als kühler Aufenthaltsort dient, wenn die Weinstöcke besonders geschützt werden müssen. Nach dieser gründlichen Vorarbeit konnte der Winzer eine gute Traubenernte erwarten (Jesaja 5:1, 2).a

  • „Nimm dich dieses Weinstocks an“!
    Der Wachtturm 2006 | 15. Juni
    • Jesaja verglich „das Haus Israel“ mit einem Weingarten, der allmählich „wilde Trauben“ oder „faulende Beeren“ hervorbrachte (Jesaja 5:2, 7, Fußnote). Wilde Trauben sind erheblich kleiner als veredelte; sie haben wenig Fruchtfleisch und die Traube besteht praktisch nur aus Kernen. Wilde Trauben taugen weder zur Weinherstellung noch zum Essen. Sie sind ein passendes Sinnbild für die abtrünnige Nation, die als Frucht Gesetzlosigkeit anstatt Gerechtigkeit hervorbrachte. Der Fehler dafür lag nicht beim Weingärtner. Jehova hatte alles getan, damit die Nation Frucht hervorbringen konnte. „Was ist noch für meinen Weingarten zu tun, das ich darin nicht schon getan habe?“, fragte er (Jesaja 5:4).

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