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  • Was bedeuten das Schleppnetz und die Fische für uns?
    Der Wachtturm 1992 | 15. Juni
    • 3. Inwiefern kann uns ein Verständnis der Gleichnisse Jesu von Nutzen sein?

      3 Jesus führte dann Jesaja 6:9, 10 an, wo ein geistig taubes und blindes Volk beschrieben wird. Wir müssen diesem allerdings nicht gleichen. Wenn wir Verständnis erlangen und im Einklang mit Jesu Gleichnissen handeln, können wir sehr glücklich sein — jetzt und in alle Ewigkeit. Das versprach uns Jesus liebevoll mit den Worten: „Glücklich ... sind eure Augen, weil sie sehen, und eure Ohren, weil sie hören“ (Matthäus 13:16). Diese Zusicherung bezieht sich zwar auf alle Gleichnisse Jesu, aber wir wollen uns jetzt nur mit dem kurzen Gleichnis vom Schleppnetz befassen, das in Matthäus 13:47-50 aufgezeichnet ist.

      Ein höchst bedeutsames Gleichnis

      4. Was erzählte Jesus gemäß Matthäus 13:47-50 in Form eines Gleichnisses?

      4 „Das Königreich der Himmel [ist] einem Schleppnetz gleich, das ins Meer hinabgelassen wurde und Fische von jeder Art zusammenbrachte. Als es voll wurde, zog man es herauf an den Strand, und nachdem man sich gesetzt hatte, las man die vortrefflichen in Gefäße zusammen, die unbrauchbaren aber warf man weg. So wird es beim Abschluß des Systems der Dinge sein: Die Engel werden ausgehen und die Bösen von den Gerechten trennen und werden sie in den Feuerofen werfen. Dort wird ihr Weinen und ihr Zähneknirschen sein.“

  • Was bedeuten das Schleppnetz und die Fische für uns?
    Der Wachtturm 1992 | 15. Juni
    • 7. Was veranschaulichte Jesus mit den Fischen, von denen er sprach?

      7 Dementsprechend stellen die Fische in dem Gleichnis Menschen dar. Wenn in Matthäus 13:49 vom Trennen der Bösen von den Gerechten die Rede ist, heißt das also nicht, daß gerechte und böse Wassertiere voneinander getrennt werden, sondern Menschen, die gerecht oder böse sind. Auch soll uns Vers 50 nicht den Gedanken vermitteln, Meereslebewesen würden weinen oder mit den Zähnen knirschen. Das Gleichnis handelt statt dessen davon, daß Menschen eingesammelt und später voneinander getrennt werden, wobei es sich um eine sehr ernste Angelegenheit handelt, wie der Ausgang zeigt.

      8. (a) Was lehrt uns das, was mit den unbrauchbaren Fischen geschah? (b) Welche Schlußfolgerung kann in Anbetracht dessen, was über die unbrauchbaren Fische gesagt wurde, hinsichtlich des Königreiches gezogen werden?

      8 Beachten wir, daß die unbrauchbaren Fische, das heißt die Bösen, in den Feuerofen geworfen werden, wo sie weinen und mit den Zähnen knirschen. An anderer Stelle erwähnte Jesus dieses Weinen und Zähneknirschen in Verbindung mit Personen, die sich außerhalb des Königreiches befinden (Matthäus 8:12; 13:41, 42). Und gemäß Matthäus 5:22 und 18:9 sprach er sogar von einer „feurigen Gehenna“, womit er die ewige Vernichtung bezeichnete. Zeigt das nicht, wie wichtig es ist, die Bedeutung dieses Gleichnisses zu verstehen und entsprechend zu handeln? Jeder weiß, daß es in Gottes Königreich keine Bösen gibt noch jemals geben wird. Wenn Jesus also sagte, daß „das Königreich der Himmel einem Schleppnetz gleich“ ist, muß er gemeint haben, daß es in Verbindung mit dem Königreich Gottes so etwas wie ein Netz gibt, das hinabgelassen wird, um verschiedene Arten von Fischen einzusammeln.

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