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Vereint bleiben, um in das Millennium hinüberzulebenDer Wachtturm 1989 | 1. September
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6. (a) Die Geburt des Königreiches machte welches Werk erforderlich, das von Jesus vorausgesagt worden war? (b) Was erforderte dieses Werk von seiten der Diener Jehovas, und was für eine Front bildeten sie in der Neuzeit?
6 Die Geburt des Königreiches Jehovas, durch das er seine rechtmäßige Souveränität über das gesamte Universum rechtfertigen wird, verdiente es, auf der ganzen Erde verkündet zu werden. Und es war an der Zeit, daß sich das erfüllte, was Jesus unter anderem als Beweis für seine unsichtbare „Gegenwart“ vorausgesagt hatte: „Diese gute Botschaft vom Königreich wird auf der ganzen bewohnten Erde gepredigt werden, allen Nationen zu einem Zeugnis; und dann wird das Ende kommen“ (Matthäus 24:3, 14). Ein vereintes, übereinstimmendes Predigen in internationalem, weltweitem Maßstab würde es tatsächlich erforderlich machen, den sichtbaren Teil der Universalorganisation Jehovas zu organisieren. Genau dafür setzte sich die Watch Tower Bible and Tract Society, vertreten durch J. F. Rutherford, ihren damaligen Präsidenten, ein. Daher wurde vom Nachkriegsjahr 1919 an das Organisieren der loyalen Unterstützer dieser Gesellschaft zu einer wiederhergestellten Nation entschlossen vorangetrieben, wofür selbstverständlich die Führung und der Segen Jehovas, des höchsten Organisators, erbeten wurde. Im Zweiten Weltkrieg bildeten Jehovas Zeugen trotz des erbitterten Widerstands von seiten der Faschisten, der Nationalsozialisten unter Hitler sowie der Katholischen Aktion auf der ganzen Erde eine geeinte Front gegen die feindliche Welt.
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Vereint bleiben, um in das Millennium hinüberzulebenDer Wachtturm 1989 | 1. September
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9. Warum werden die Schafe eingeladen, ‘das Königreich zu ererben, das für sie bereitet ist’, und wieso sind sie am besten in der Lage, den Brüdern des Königs Gutes zu tun?
9 Warum werden diese schafähnlichen Menschen eingeladen, ‘das Königreich zu ererben, das von der Grundlegung der Welt an für sie bereitet ist’? Der König begründet es damit, daß sie seinen „Brüdern“ — und dadurch ihm — Gutes tun. Mit dem Ausdruck „Brüder“ meint der König den Überrest seiner geistigen Brüder, der sich während des Abschlusses des gegenwärtigen Systems der Dinge noch auf der Erde befindet. Da die schafähnlichen Menschen mit diesen Brüdern Jesu Christi, des Hirten und Königs, e i n e Herde bilden, pflegen sie mit den Gliedern des Überrests so enge Gemeinschaft wie möglich und sind dadurch am besten in der Lage, ihnen Gutes zu tun. In vieler Hinsicht — auch materiell — helfen sie Jesu Brüdern, die Botschaft vom aufgerichteten Königreich weltweit zu verkündigen, bevor das Ende kommt. Auf diese Weise zeigen die Schafe ihre Wertschätzung für das Vorrecht, mit dem Überrest als e i n e Herde des e i n e n Hirten vereint zu sein.
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Vereint bleiben, um in das Millennium hinüberzulebenDer Wachtturm 1989 | 1. September
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11. Wie zeigen die Schafe, daß sie für das Königreich einstehen, was ihnen welchen Segen einträgt?
11 Im Gegensatz zu den symbolischen Ziegenböcken zeigen die schafähnlichen Menschen unmißverständlich, daß sie für das Königreich einstehen. Wie? Durch Taten, nicht nur durch Worte. Weil sich der König im Himmel befindet und daher nicht sichtbar ist, können sie ihm persönlich nichts Gutes tun, um sein Königreich zu unterstützen. Daher tun sie seinen geistigen Brüdern Gutes, die sich noch auf der Erde befinden. Die Schafe müssen deshalb zwar mit Haß, Widerstand und Verfolgung von seiten der Böcke rechnen, aber dafür wird ihnen vom König gesagt, daß sie ‘von seinem Vater gesegnet’ worden sind.
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