-
Die verständigen und die törichten JungfrauenDer Wachtturm 1990 | 15. April
-
-
„Um Mitternacht aber entstand ein Geschrei: ‚Der Bräutigam ist da! Geht hinaus, ihm entgegen!‘ Da erhoben sich alle jene Jungfrauen und brachten ihre Lampen in Ordnung. Die törichten sagten zu den verständigen: ‚Gebt uns etwas von eurem Öl, denn unsere Lampen sind daran, zu erlöschen.‘ Da antworteten die verständigen und sprachen: ‚Vielleicht mag es nicht ganz für uns und euch genügen. Geht statt dessen hin zu denen, die es verkaufen, und kauft für euch selbst.‘“
Das Öl stellt etwas dar, was bewirkt, daß wahre Christen als Lichtquelle scheinen, nämlich das inspirierte Wort Gottes, an das sie sich klammern, in Verbindung mit dem heiligen Geist, der ihnen hilft, es zu verstehen. Das geistige Öl ermöglicht es den verständigen Jungfrauen, Licht auszustrahlen, wobei sie den Bräutigam auf dem Zug zum Hochzeitsfest willkommen heißen. Die törichten Jungfrauen haben jedoch in sich, d. h. in ihren Behältern, nicht das nötige geistige Öl. Jesus beschreibt daher, was geschieht:
-
-
Die verständigen und die törichten JungfrauenDer Wachtturm 1990 | 15. April
-
-
Nachdem Christus in sein himmlisches Königreich gekommen war, erwachten die verständigen Jungfrauen — die Klasse wahrer gesalbter Christen — hinsichtlich ihres Vorrechts, in dieser finsteren Welt zur Ehre des zurückgekehrten Bräutigams Licht leuchten zu lassen. Diejenigen aber, die durch die törichten Jungfrauen dargestellt wurden, waren nicht vorbereitet, ihn so bei seiner Ankunft zu lobpreisen. Wenn also die Zeit da ist, öffnet Christus ihnen nicht die Tür zum Hochzeitsfest im Himmel. Er läßt sie draußen in der stockfinsteren Nacht der Welt, wo sie mit allen übrigen Tätern der Gesetzlosigkeit umkommen. „Wacht daher beharrlich“, sagt Jesus abschließend, „denn ihr kennt weder den Tag noch die Stunde.“ Matthäus 25:1-13.
-