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Vereint bleiben, um in das Millennium hinüberzulebenDer Wachtturm 1989 | 1. September
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8. Welches Gleichnis erzählte Jesus am Ende der Prophezeiung über seine Gegenwart, und inwiefern war der 1. Juni 1935 bedeutsam, was das Verständnis dieses Gleichnisses betraf?
8 Gemäß dem Evangelium des Matthäus schloß Jesus seine Prophezeiung über das Zeichen seiner Gegenwart mit einem Gleichnis ab. Es wird gewöhnlich das Gleichnis von den Schafen und den Böcken genannt, und es findet heute, während des Abschlusses des gegenwärtigen Systems der Dinge, der am Ende der Zeiten der Heiden im Jahre 1914 begann, seine Erfüllung (Matthäus 25:31-46). Der 1. Juni 1935, ein Samstag, war insofern bedeutsam, als an diesem Tag verstanden wurde, daß es sich bei den Schafen aus dem Gleichnis um die Glieder der großen Volksmenge handelt. An jenem Tag ließen sich auf einem Kongreß der Zeugen Jehovas in Washington (D. C.) 840 Personen taufen als Zeichen dafür, daß sie sich Jehova durch Jesus Christus hingegeben hatten. Bei den meisten war dieser Schritt die prompte Reaktion auf einen Vortrag J. F. Rutherfords über Offenbarung 7:9-17. Ihr Wunsch war es, zur großen Volksmenge der anderen Schafe des vortrefflichen Hirten zu gehören, deren Gliedern in Aussicht steht, die kommende große Drangsal zu überleben und nach dem Ende des gegenwärtigen Systems unter der Millenniumsherrschaft Jesu Christi, des Hirten und Königs, zu leben. Schließlich werden sie ewiges Leben auf einer paradiesischen Erde erhalten (Matthäus 25:46; Lukas 23:43).
9. Warum werden die Schafe eingeladen, ‘das Königreich zu ererben, das für sie bereitet ist’, und wieso sind sie am besten in der Lage, den Brüdern des Königs Gutes zu tun?
9 Warum werden diese schafähnlichen Menschen eingeladen, ‘das Königreich zu ererben, das von der Grundlegung der Welt an für sie bereitet ist’? Der König begründet es damit, daß sie seinen „Brüdern“ — und dadurch ihm — Gutes tun. Mit dem Ausdruck „Brüder“ meint der König den Überrest seiner geistigen Brüder, der sich während des Abschlusses des gegenwärtigen Systems der Dinge noch auf der Erde befindet. Da die schafähnlichen Menschen mit diesen Brüdern Jesu Christi, des Hirten und Königs, e i n e Herde bilden, pflegen sie mit den Gliedern des Überrests so enge Gemeinschaft wie möglich und sind dadurch am besten in der Lage, ihnen Gutes zu tun. In vieler Hinsicht — auch materiell — helfen sie Jesu Brüdern, die Botschaft vom aufgerichteten Königreich weltweit zu verkündigen, bevor das Ende kommt. Auf diese Weise zeigen die Schafe ihre Wertschätzung für das Vorrecht, mit dem Überrest als e i n e Herde des e i n e n Hirten vereint zu sein.
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Vereint bleiben, um in das Millennium hinüberzulebenDer Wachtturm 1989 | 1. September
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11. Wie zeigen die Schafe, daß sie für das Königreich einstehen, was ihnen welchen Segen einträgt?
11 Im Gegensatz zu den symbolischen Ziegenböcken zeigen die schafähnlichen Menschen unmißverständlich, daß sie für das Königreich einstehen. Wie? Durch Taten, nicht nur durch Worte. Weil sich der König im Himmel befindet und daher nicht sichtbar ist, können sie ihm persönlich nichts Gutes tun, um sein Königreich zu unterstützen. Daher tun sie seinen geistigen Brüdern Gutes, die sich noch auf der Erde befinden. Die Schafe müssen deshalb zwar mit Haß, Widerstand und Verfolgung von seiten der Böcke rechnen, aber dafür wird ihnen vom König gesagt, daß sie ‘von seinem Vater gesegnet’ worden sind.
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