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  • Barnabas — Der „Sohn des Trostes“
    Der Wachtturm 1998 | 15. April
    • Kurz nach Pfingsten 33 u. Z. verkaufte Barnabas, der ein Levit war und von Zypern stammte, unaufgefordert ein Stück Land und gab den Erlös den Aposteln. Warum tat er das? Wie wir aus dem Bericht in der Apostelgeschichte erfahren, wurde damals unter den Christen in Jerusalem „einem jeden zugeteilt, so wie er bedürftig war“. Barnabas erkannte offensichtlich, daß Bedarf herrschte, und als Mensch von großer Herzenswärme unternahm er etwas, um dem abzuhelfen (Apostelgeschichte 4:34-37). Möglicherweise war er recht begütert; gleichwohl zögerte er nicht, seine materiellen Besitztümer sowie sich selbst zur Förderung der Königreichsinteressen zur Verfügung zu stellen.b Der Gelehrte F. F. Bruce bemerkt: „Begegnete Barnabas Menschen, die Ermunterung benötigten, oder fand er Situationen vor, die dies erforderten, gab er jede Ermunterung, zu der er fähig war.“ Das wird an der zweiten Begebenheit deutlich, bei der er in Erscheinung tritt.

  • Barnabas — Der „Sohn des Trostes“
    Der Wachtturm 1998 | 15. April
    • b Angesichts der einschlägigen Bestimmungen des mosaischen Gesetzes werfen manche die Frage auf, wie Barnabas als Levit zu Grundbesitz gekommen war (4. Mose 18:20). Dabei gilt es jedoch zu beachten, daß unklar ist, ob der Besitz in Palästina oder auf Zypern lag. Außerdem könnte es sich lediglich um ein Grundstück für eine Grabstätte gehandelt haben, das Barnabas in der Umgebung von Jerusalem erworben hatte. Wie dem auch sei, Barnabas gab seinen Besitz auf, um anderen zu helfen.

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