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LiebeEinsichten über die Heilige Schrift, Band 2
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Wie man Liebe entwickelt. Durch Gottes Geist wurden der erste Mann und die erste Frau mit einem gewissen Maß dieser vorherrschenden göttlichen Eigenschaft, der Liebe, erschaffen und mit der Fähigkeit, anderen Liebe zu erweisen, die Liebe wachsen zu lassen und sie zu vertiefen. Die Liebe gehört zur Frucht des Geistes Gottes (Gal 5:22). Göttliche Liebe hat man nicht, ohne zu wissen, warum, wie dies bei gewissen physischen Eigenschaften oder intellektuellen Fähigkeiten der Fall sein mag, z. B. bei körperlicher Schönheit, bei der Begabung für Musik oder bei anderen angeborenen Eigenschaften. Ohne Erkenntnis und Dienst für Gott, ja ohne tiefes Nachdenken und Dankbarkeit kann der Mensch keine gottähnliche Liebe haben. Nur wenn man sich bemüht, Liebe zu bekunden, kann man ein Nachahmer Gottes, des Quells der Liebe, werden (Ps 77:11; Eph 5:1, 2; Rö 12:2). Adam versäumte es, in der Liebe zu Gott zu wachsen. Er vervollkommnete diese Liebe nicht, was sich darin zeigte, dass er nicht durch dieses vollkommene Band der Einheit mit Gott verbunden war. Doch trotz seiner Unvollkommenheit und Sündhaftigkeit gab er die Fähigkeit zu lieben an seine Nachkommen „in seinem Bilde“ weiter (1Mo 5:3). Im Allgemeinen bringen die Menschen Liebe noch zum Ausdruck, aber oft ist es eine fehlgeleitete, entartete, falsche Liebe.
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LiebeEinsichten über die Heilige Schrift, Band 2
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Liebe erstreckt sich auf andere. Echte Liebe, die Teil der Frucht des Geistes Gottes ist, erstreckt sich auf andere (2Ko 6:11-13). Sie ist nicht geizig, kennt keine Schranken, sondern ist grenzenlos. Sie muss sich anderen mitteilen, um vollständig zu sein. Wir müssen vor allem Liebe zu Gott haben (5Mo 6:5) und zu seinem Sohn (Eph 6:24), dann aber auch zu unserer ganzen weltweiten christlichen Bruderschaft (1Pe 2:17; 1Jo 2:10; 4:20, 21). Der Mann muss seine Frau lieben und die Frau ihren Mann (Spr 5:18, 19; Pr 9:9; Eph 5:25, 28, 33). Mann und Frau müssen ihre Kinder lieben (Tit 2:4). Wir sollten alle Menschen, sogar unsere Feinde, lieben, und selbst ihnen gegenüber sollten wir christliche Werke vollbringen (Mat 5:44; Luk 6:32-36). Die Bibel sagt über Eigenschaften, die zur Frucht des Geistes gehören und von denen Liebe die Erste ist: „Gegen solche Dinge gibt es kein Gesetz“ (Gal 5:22, 23). Diese Liebe kann durch kein Gesetz eingeschränkt werden. Sie kann denen, die es verdienen, jederzeit, überall und in jedem Ausmaß erwiesen werden. Ja, Christen sollten einander nichts schuldig sein, es sei denn die gegenseitige Liebe (Rö 13:8). Diese gegenseitige Liebe ist ein Kennzeichen wahrer Christen (Joh 13:35).
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