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  • Die Ansicht des Christen über die obrigkeitlichen Gewalten
    Der Wachtturm 1990 | 1. November
    • 8 Petrus bestätigte ebenfalls, daß wir der weltlichen Obrigkeit untertan sein sollten, wenn er sagte: „Unterwerft euch um des Herrn willen jeder menschlichen Schöpfung: es sei einem König als einem Höherstehenden, es sei Statthaltern als denen, die von ihm gesandt werden, um Übeltäter zu strafen, aber die zu loben, welche Gutes tun“ (1. Petrus 2:13, 14). In Übereinstimmung damit beachten Christen auch die an Timotheus gerichtete Aufforderung des Paulus: „Ich ermahne daher vor allem, daß Flehen, Gebete, Fürbitten, Danksagungen in bezug auf Menschen von allen Arten dargebracht werden, in bezug auf Könige und alle, die in hoher Stellung sind, damit wir weiterhin ein ruhiges und stilles Leben führen können“ (1. Timotheus 2:1, 2).b

  • Die Ansicht des Christen über die obrigkeitlichen Gewalten
    Der Wachtturm 1990 | 1. November
    • b Das mit „hohe Stellung“ wiedergegebene griechische Substantiv hyperochḗ ist mit dem Verb hyperéchō verwandt. Von demselben griechischen Verb ist das Wort für „obrigkeitlich“ in dem Ausdruck „obrigkeitliche Gewalten“ abgeleitet, was ebenfalls zeigt, daß es sich bei den obrigkeitlichen Gewalten um die weltliche Obrigkeit handelt. Die Wiedergabe von Römer 13:1 in The New English Bible: „Jedermann sollte sich den höchsten Gewalten unterwerfen“ ist nicht korrekt. Obwohl Menschen „in hoher Stellung“ über anderen Menschen stehen mögen, nehmen sie doch nicht die höchste Stellung ein.

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