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Ihr Eltern, helft euren Kindern, Weisheit zu erlangen, damit sie gerettet werdenDer Wachtturm (Studienausgabe) 2017 | Dezember
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3. (a) Wie kam es dazu, dass Timotheus ein Christ wurde, und wie reagierte er auf die christlichen Lehren? (b) Welche drei Punkte erwähnte Paulus Timotheus gegenüber?
3 Wahrscheinlich erfuhr Timotheus von der christlichen Lehre, als der Apostel Paulus um 47 u. Z. das erste Mal nach Lystra kam. Offensichtlich war Timotheus damals ein Teenager und nahm die Lehren Jesu schnell an. Nach zwei Jahren begleitete er Paulus auf seinen Reisen. Etwa 16 Jahre später schrieb Paulus an Timotheus: „Du aber, bleibe bei den Dingen, die du gelernt hast und zu glauben überzeugt worden bist, da du weißt, von welchen Personen du sie gelernt hast, und da du von frühester Kindheit an die heiligen Schriften [die Hebräischen Schriften] gekannt hast, durch die du die nötige Weisheit erhältst, um durch den Glauben an Christus Jesus gerettet zu werden“ (2. Tim. 3:14, 15, NW, 2013). Paulus sprach also davon, 1. die heiligen Schriften zu kennen, 2. mit Überzeugung an die gelernten Dinge zu glauben und 3. die nötige Weisheit zu erlangen, um durch Glauben an Christus Jesus gerettet zu werden.
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Ihr Eltern, helft euren Kindern, Weisheit zu erlangen, damit sie gerettet werdenDer Wachtturm (Studienausgabe) 2017 | Dezember
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„ZU GLAUBEN ÜBERZEUGT“
5. (a) Was bedeutet die Wendung „zu glauben überzeugt“? (b) Woran ist zu erkennen, dass Timotheus von der guten Botschaft über Jesus überzeugt war?
5 Kindern die Wahrheit zu lehren schließt mehr ein, als nur Bibelwissen weiterzugeben. Timotheus wurde „zu glauben überzeugt“. Ursprünglich bedeutete diese Wendung „sich sicher sein, dass etwas wahr und richtig ist“. Timotheus kannte die Hebräischen Schriften von Kindheit an. Und irgendwann kam zu seinem Wissen die Überzeugung, dass Jesus der Messias war. Sein Glaube war so stark, dass er sich taufen ließ und Paulus im Missionardienst begleitete.
6. Wie kannst du deinen Kindern helfen, sich von dem zu überzeugen, was sie aus der Bibel lernen?
6 Wie kannst du deinen Kindern helfen, einen Glauben zu entwickeln, wie Timotheus ihn hatte? Sei vor allem geduldig. Überzeugung entsteht nicht über Nacht. Und nur weil du von etwas überzeugt bist, heißt das nicht, dass deine Kinder das auch sind. Jedes Kind muss seine „Vernunft“ gebrauchen und sich von der Wahrheit selbst überzeugen. (Lies Römer 12:1.) Du kannst deinem Kind dabei helfen. Besonders wenn es Fragen stellt, spielst du eine wichtige Rolle. Dazu ein Beispiel.
7, 8. (a) Wie geduldig ist Thomas mit seiner Tochter? (b) Wann musstest du schon mit deinem Kind geduldig sein?
7 Thomas hat eine 11-jährige Tochter. Er erzählt: „Meine Tochter kommt mit Fragen wie: ‚Kann es sein, dass Jehova die Evolution benutzt hat, um auf der Erde Leben entstehen zu lassen?‘, oder: ‚Warum versuchen wir nicht, in unserer Stadt etwas zu verbessern, und gehen zum Beispiel wählen?‘ Manchmal muss ich mir auf die Zunge beißen, um die Frage nicht mit einer einfachen Antwort abzutun. Überzeugung entsteht nun mal nicht durch ein einziges schlagkräftiges Argument, sondern durch viele kleine Beweise.“
8 Thomas weiß, wie wichtig Geduld beim Lehren ist — wobei Geduld natürlich für alle Christen wichtig ist (Kol. 3:12). Er hat festgestellt, dass immer wieder Gespräche nötig sind. Thomas argumentiert anhand der Bibel. So hilft er seiner Tochter, mit Überzeugung hinter den Glaubenslehren zu stehen. „Vor allem wenn es um wichtige Punkte geht“, sagt Thomas, „wollen meine Frau und ich sichergehen, dass unsere Tochter wirklich glaubt, was sie lernt. Es ist gut, wenn sie Fragen hat. Ich würde mir eher Sorgen machen, wenn sie einfach etwas akzeptiert, ohne Fragen zu stellen.“
9. Wie kannst du Gottes Wort in das Herz deiner Kinder legen?
9 Werden Kinder geduldig unterwiesen, können sie nach und nach „die Breite und Länge und Höhe und Tiefe“ der biblischen Wahrheit verstehen (Eph. 3:18). Dabei ist es gut, das Alter und die Fähigkeiten des Kindes zu berücksichtigen. Je überzeugter Kinder von dem Gelernten sind, desto leichter fällt es ihnen, ihren Glauben in der Schule und anderswo zu verteidigen (1. Pet. 3:15). Können deine Kinder zum Beispiel anhand der Bibel erklären, was beim Tod geschieht? Ist das auch ihre eigene Überzeugung?a Gottes Wort ins Herz der Kinder zu legen braucht wirklich Geduld, aber die Mühe lohnt sich! (5. Mo. 6:6, 7).
10. Was spielt beim Lehren eine wichtige Rolle?
10 Natürlich ist es auch wichtig, welches Beispiel du gibst. Stephanie hat drei Töchter und sagt: „Schon als meine Kinder noch klein waren, musste ich mich als Mutter fragen: ‚Rede ich mit den Kindern darüber, warum ich von Jehovas Existenz, Liebe und Gerechtigkeit überzeugt bin? Können meine Kinder deutlich erkennen, dass ich Jehova wirklich liebe?‘ Ich kann nicht erwarten, dass meine Kinder einen starken Glauben haben, wenn ich ihn nicht habe.“
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