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SchmuckEinsichten über die Heilige Schrift, Band 2
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Zur Zierde oder Verschönerung getragene schmückende Gegenstände, die den Träger oder das, was er vertritt, angenehm oder anziehend erscheinen lassen. Schmuck kann einem guten Zweck oder einer Irreführung dienen. Das hebräische Wort für „Schmuck“ ist hadharáh und stammt offensichtlich von der Wurzel hadhár, was „ehren“ bedeutet (1Ch 16:29; Klg 5:12). In 1. Petrus 3:3 wird mit „Schmuck“ das griechische Wort kósmos übersetzt, das ansonsten mit „Welt“ wiedergegeben wird. Das verwandte Verb kosméō wird mit „schmücken“ übersetzt (Tit 2:10).
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SchmuckEinsichten über die Heilige Schrift, Band 2
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Wie sich Christen schmücken sollten. Jesus und seine Apostel warnten immer wieder davor, auf das, was man sieht, zu vertrauen und durch äußeren Schmuck etwas vortäuschen zu wollen. Nach den Worten des Apostels Paulus sollten sich christliche Frauen „in wohlgeordnetem Kleid mit Bescheidenheit und gesundem Sinn schmücken, nicht mit besonderem Flechten der Haare und mit Gold oder Perlen oder sehr kostspieligem Gewand“ (1Ti 2:9). In den Tagen der Apostel legten die Frauen, die in der von der griechischen Kultur beeinflussten Welt lebten, allgemein großen Wert auf kunstvolle Frisuren und Schmuck. Daher war es angebracht, dass Petrus den Frauen in der Christenversammlung riet, ‘dem äußerlichen Flechten der Haare und dem Anlegen goldener Schmucksachen oder dem Tragen äußerer Kleider’ keinen allzu großen Wert beizumessen, sondern ihren Schmuck „die verborgene Person des Herzens im unvergänglichen Gewand des stillen und milden Geistes“ sein zu lassen, mit dem sich auch die treuen Frauen der alten Zeit schmückten (1Pe 3:3-5).
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