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Bekundet stets Liebe und GlaubenDer Wachtturm 1986 | 15. Juli
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22. Wer ‘bemächtigt sich nicht’ eines loyalen Christen, und worum kann ein solcher Christ mit Zuversicht beten?
22 Johannes faßt nun die grundlegenden Punkte seines Briefes zusammen. (Lies 1. Johannes 5:18-21.) Jeder, der als ein geistgesalbter Christ „aus Gott geboren“ worden ist, ‘treibt nicht Sünde’. Jesus Christus, der durch heiligen Geist „aus Gott Geborene“, „wacht über ihn, und der Böse [Satan] bemächtigt sich seiner nicht“. Ein solcher loyaler gesalbter Christ kann zuversichtlich um Befreiung von dem Bösen beten und kann dank dem „großen Schild des Glaubens“ das geistige Unheil der „brennenden Geschosse“ Satans abwenden (Matthäus 6:13; Epheser 6:16).
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Bekundet stets Liebe und GlaubenDer Wachtturm 1986 | 15. Juli
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24. Wozu hat Jesus uns „verstandesmäßig befähigt“?
24 Gewisse falsche Lehrer behaupteten, daß Christus nicht im Fleisch gekommen war (2. Johannes 7). Aber die in diesem Brief angeführten Beweise ermöglichen es Johannes zu sagen: „Wir wissen ..., daß der Sohn Gottes gekommen ist“ (1. Johannes 1:1-4; 5:5-8). Darüber hinaus hat uns Jesus „verstandesmäßig befähigt“ (wörtlich: „geistige Wahrnehmung gegeben“), „den Wahrhaftigen zu erkennen“, das heißt, ein fortschreitendes Verständnis über Gott zu erlangen (Matthäus 11:27). Daher sind wir „in Gemeinschaft mit dem Wahrhaftigen [Jehova Gott] durch seinen Sohn Jesus Christus“. (Vergleiche Johannes 17:20, 21.)
25. Wie können wir als Christen den Rat aus 1. Johannes 5:21 befolgen?
25 Diejenigen, die in Gemeinschaft mit dem wahren Gott, Jehova, sind, ganz gleich, ob sie zu dem gesalbten Überrest oder zu den „anderen Schafen“ gehören, möchten ihm in jeder Hinsicht gefallen. Aber Versuchungen, sich am Götzendienst zu beteiligen, gab es damals im ersten Jahrhundert und gibt es heute. Deswegen schließt Johannes seinen Brief passenderweise mit dem väterlichen Rat: „Kindlein, hütet euch vor Götzen.“ Als Christen beugen wir uns nicht vor Bildnissen nieder (2. Mose 20:4-6). Wir wissen auch, daß es verkehrt wäre, uns selbst, das Vergnügen oder irgend etwas anderes an Gottes Stelle zu setzen (2. Timotheus 3:1, 2, 4). Und unsere Hingabe an Gott schließt die Anbetung des politischen „wilden Tieres“ und seines „Bildes“ aus (Offenbarung 13:14-18; 14:9-12). Wollen wir also, um unserem himmlischen Vater zu gefallen und seine Gabe, das ewige Leben, zu erhalten, fest entschlossen sein, jeglichen Götzendienst zu meiden, indem wir niemals zulassen, daß unser kostbares Verhältnis zu Jehova, das durch Jesus Christus möglich ist, zerstört wird.
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