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  • „Die Weisheit von oben“
    Der Wachtturm 1950 | 1. Dezember
    • für Bösestun zu strafen, und die Strafe komme, weil heute die Menschen die organisierten Kirchen des Christentums nicht unterstützten. Typisch geht dies aus einem Flugblatt hervor, das Katholiken in Timmins, Ontario, in Umlauf setzten: „Hast du gewusst, dass der Zweite Weltkrieg eine Strafe vom Himmel für Sünden gewesen ist?“ Durch solche Falschmeldungen werden Menschen von Gott weggeführt. Von solcher Weisheit sagt Jehova: ‚Die Weisheit ihrer Weisen wird zunichte werden.‘ Sie entschwindet, wenn wir auf Gottes Weisheit horchen, die uns sagt, wer eigentlich hinter dem Leid und Weh der Gegenwart steht: „Wehe der Erde und dem Meere! denn der Teufel ist zu euch hinabgekommen und hat grosse Wut, da er weiss, dass er eine kurze Zeitperiode hat.“ — Off. 12:12, NW.

      „Die Weisheit dieser Welt ist Torheit bei Gott.“ (1. Kor. 3:19) Lass dich nicht durch Torheit blenden. Wohl stimmt es, dass gewisse Menschen, vom weltlichen Standpunkt aus betrachtet, gescheiter sind als andere. Stimmt es aber nicht auch, dass gewisse Heuschrecken mehr instinktive Weisheit besitzen als andere? Dennoch stehen für den Menschen alle Heuschrecken geistig so tief, dass dies einen geringen Unterschied ausmacht. Ebenso stehen für Gott alle Menschen, was Weisheit betrifft, so tief unter ihm, dass in geistiger Hinsicht keine von Belang sind. In der Tat begünstigt er im allgemeinen jene von geringerer weltlicher Weisheit. „Denn sehet eure Berufung durch ihn, Brüder, dass nicht viele Weise nach fleischlicher Art berufen wurden, nicht viele Mächtige, nicht viele Vornehme; sondern Gott auserwählte die törichten Dinge der Welt, auf dass er die Weisen zu Schanden mache, und Gott auserwählte die schwachen Dinge der Welt, auf dass er die starken Dinge zu Schanden mache; und Gott auserwählte die unangesehenen Dinge der Welt und die Dinge, auf die man hinabblickt, die Dinge, die nicht sind, auf dass er die Dinge, die sind, zunichte mache, damit sich vor Gott kein Fleisch rühme.“ — 1. Kor. 1:26-29, NW; Matth. 11:25; Apg. 4:13.

      Menschen, die wahrhaft weise sein möchten, werden daher nach der Weisheit trachten, „die von oben kommt“ und friedsam, vernünftig, barmherzig, fruchtbar, unparteiisch und nicht heuchlerisch ist. Diese Weisheit ist ein Schutz in diesen kritischen Zeiten; die Toren werden aus Mangel daran sterben. Suchet sie in der Bibel wie etwas, was wertvoller ist denn Gold und Silber. Grabet fleissig danach, wie nach verborgenen Schätzen. „Wem irgend von euch es an Weisheit mangelt, der halte Gott darum an, denn er gibt grossmütig.“ — Spr. 2:1-5; 10:21; Pred. 7:12; Jak. 1:5; 3:15-18, NW.

  • Der Weg des Erfolges
    Der Wachtturm 1950 | 1. Dezember
    • Der Weg des Erfolges

      Ansprache, gehalten vom Präsidenten der Watch Tower Bible & Tract Society bei der Abschlussfeier der Wachtturm-Bibelschule Gilead am Sonntag, 30. Juli 1950, 15 Uhr, im Yankee-Stadion, Neuyork-Stadt, als Eröffnung der 8tägigen internationalen Versammlung der Zeugen Jehovas.

      „Alsdann wirst du auf deinem Wege Erfolg haben, und alsdann wird es dir gelingen.“ — Jos. 1:8.

      1. Was hat Jehova geleitet? Und wie ist der Erfolg zu bemessen?

      JEHOVA leitet eine theokratische Schule des Erfolges. Sie ist ohnegleichen auf Erden. Seitdem ein Meisterinstruktor sie absolvierte, ist sie neunzehnhundert Jahre lang in Wirksamkeit gewesen. Der wunderbare Kurs, den sie durch ihn bietet, ist eine Erziehung und Schulung zum Leben für die ganze kommende Ewigkeit. Du wirst diese Schule nicht absolviert haben, es sei denn, du habest dich des Rechts auf ewiges Leben als würdig erwiesen. Das Erlangen dieses Rechts ist der Massstab für den wahren Erfolg einer Person und bedeutet eine Ehre für die Schulinstruktoren und eine bleibende Freude und Segnung für die erfolgreichen Absolventen. Erfolg muss tatsächlich in Lebenswerten gemessen werden und nicht in den flüchtigen, oberflächlichen Dingen dieser Welt. Der Eine, der die höchste Art von Leben erlangt hat, nämlich Unsterblichkeit in den Himmeln, sagte: „Was wird es einem Menschen nützen, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber seine Seele einbüsst? oder was wird ein Mensch geben zum Tausch für seine Seele?“ (Matth. 16:26, NW) Welch grösseren Erfolg gäbe es für irgendeinen Mann oder eine Frau, als endloses Leben in Glück zu erlangen, wodurch Gott, der diesen Preis verleiht, Dienst dargebracht werden kann? Welch lieblicheres Vorrecht könnten wir als nächstes haben, als einem andern zu helfen, mit uns dieses Leben zu gewinnen? Keines. Wie man zu diesem Erfolg kommt, ist also die Frage, und Jehovas theokratische Schule des Erfolges gibt die Antwort.

      2. Wie treten wir in diese Schule ein? Wieso haben weltliche Schulen versagt?

      2 Um in diese Schule einzutreten, müssen wir uns gänzlich dem grossen Leiter der Schule, Jehova Gott, zuwenden. Wir müssen uns seinem Kurs der Unterweisung völlig unterwerfen und willig sein, nach seiner Weise zu lernen. Dies bedeutet, dass wir uns dazu entscheiden müssen, Gott zu dienen und eine Übereinkunft, seinen Willen zu tun, mit ihm einzugehen, in dem Wunsche, dass sein Wille in allem geschehe. Wir wollen, dass er das aus uns mache, was er will, und nicht das, was wir nach der Meinung dieser Welt sein sollten. Nach mehr als viertausend Jahren des Daseins hat sich erwiesen, dass diese Welt ein unglücklicher Fehlschlag ist und weder ein Leben der Freiheit noch der Ruhe noch der Freude zu bieten vermag. All die Schulen, die sie bis jetzt errichtete, haben verfehlt, ihre Studierenden zu lehren, wie sie solches Leben erlangen können. Daher sind die blendenden Pläne, welche diese

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