Montag, 26. Oktober
Wir leben durch Glauben und nicht durch Schauen (2. Kor. 5:7)
Der Apostel Paulus wusste, dass ihm sein Tod bevorstand, doch er hatte allen Grund, zufrieden auf sein Leben zurückzublicken. Er schrieb: „Ich habe den Lauf vollendet, ich habe den Glauben bewahrt“ (2. Tim. 4:6-8). Paulus hatte in seinem Leben als Christ gute Entscheidungen getroffen, und er war sicher, dass sich Jehova über ihn freute. Auch wir möchten gute Entscheidungen treffen und wünschen uns Gottes Anerkennung. Wie erreichen wir dieses Ziel? Paulus sagte über sich und andere treue Christen: „Wir leben durch Glauben und nicht durch Schauen.“ Wer durch Glauben lebt, trifft Entscheidungen, die Vertrauen auf Jehova beweisen. An seinen Taten lässt sich die Überzeugung ablesen, dass die Bibel die beste Anleitung enthält und dass Jehova ihn belohnen wird (Ps. 119:66; Heb. 11:6). w25.03 20 Abs. 1-2
Dienstag, 27. Oktober
Werdet durch die Neugestaltung eures Denkens umgewandelt (Röm. 12:2)
Mit der Hilfe von Gottes Geist haben es viele geschafft, eine raubtierähnliche Persönlichkeit abzulegen (Jes. 65:25). Sie haben boshafte Wesenszüge unter Kontrolle bekommen (Eph. 4:22-24). Natürlich sind Gottes Diener immer noch unvollkommen und machen Fehler. Doch Jehova vereint „Menschen aller Art“ und hält sie in einem unzerstörbaren Band der Liebe und des Friedens zusammen (Tit. 2:11). Dieses Wunder kann nur unser allmächtiger Gott vollbringen. Was er verspricht, trifft immer ein (Jes. 55:10, 11). Das geistige Paradies ist schon heute Realität. Jehova hat eine einzigartige Glaubensfamilie geschaffen. Nirgendwo sonst in dieser gewalttätigen Welt finden wir so viel Frieden und Sicherheit wie in Gottes Volk (Ps. 72:7). Deshalb möchten wir möglichst vielen helfen sich uns anzuschließen und konzentrieren uns darauf, Menschen zu Jüngern zu machen (Mat. 28:19, 20). w24.04 23 Abs. 13, 15
Mittwoch, 28. Oktober
Wir haben die Denkweise Christi (1. Kor. 2:16)
Jesus liebte Jehova mit seinem ganzen Denken. Er wusste, was sich sein Vater von ihm wünschte, und war entschlossen, in Übereinstimmung mit Gottes Willen zu handeln. Obwohl das für ihn bedeuten würde zu leiden, ließ er sich durch nichts von seinem Lebensziel ablenken. Petrus und die anderen Apostel hatten die schöne Möglichkeit, von Jesus persönlich zu lernen und mitzubekommen, wie er dachte. In seinem ersten inspirierten Brief fordert Petrus uns auf, die gleiche Einstellung zu haben wie Christus (1. Pet. 4:1). Der Begriff für „ausrüsten“, den Petrus hier verwendet, stammt aus der Militärsprache. Die Einstellung oder Denkweise Christi zu übernehmen, ist für uns also eine machtvolle Waffe im Kampf gegen unsere sündigen Neigungen und die Welt Satans (2. Kor. 10:3-5; Eph. 6:12). w25.03 8 Abs. 1-3