Sonntag, 11. Oktober
Ihr Männer, liebt eure Frauen weiterhin (Kol. 3:19)
Jehova hasst jeden, der gewalttätig ist (Ps. 11:5). Er verurteilt es ausdrücklich, wenn ein Ehemann seiner Frau gegenüber gewalttätig wird (Mal. 2:16). Wenn ein Mann seine Frau schlecht behandelt, hat das Einfluss auf sein Verhältnis zu Gott. Es könnte sogar sein, dass Jehova nicht einmal zuhört, wenn er betet (1. Pet. 3:7). Manche Männer entehren ihre Frau durch boshafte, verletzende Worte. Aber Jehova hasst „Wut, Zorn, Geschrei, Beschimpfung und alles Verletzende“ (Eph. 4:31, 32). Eine grobe, unfreundliche Sprache schädigt nicht nur die Ehe, sondern auch die Freundschaft zu Jehova (Jak. 1:26). Das Gleiche gilt für das Ansehen von Pornografie. Ein Mann, der das tut, schadet seinem Verhältnis zu Jehova und würdigt seine Frau herab. Jehova erwartet von einem Mann, dass er seiner Frau treu ist – auch in Gedanken. Wie Jesus sagte, hat ein Mann, der eine Frau auf unangebrachte Weise ansieht, „in seinem Herzen“ schon Ehebruch mit ihr begangen (Mat. 5:28, 29). w25.01 2:6-8
Montag, 12. Oktober
Ein Mensch wird nur durch Glauben an Jesus Christus für gerecht erklärt (Gal. 2:16)
Ein gerechter Stand vor Gott bedeutet, dass die Anklage gegen uns fallen gelassen und „die Akte“ vernichtet wird. Jehova verletzt dadurch nicht seine eigenen Rechtsnormen. Dass er uns für gerecht erklärt, bedeutet weder, dass wir es uns verdient haben, noch, dass er unsere Sünden billigt. Die Grundlage für die Tilgung unserer Schuld ist unser Glaube an das Lösegeld und die Sündensühnung (Röm. 3:24). Was bedeutet das für uns als Einzelne? Diejenigen, die dafür ausgewählt worden sind, mit Jesus zusammen im Himmel zu regieren, sind bereits als Kinder Gottes für gerecht erklärt worden (Tit. 3:7; 1. Joh. 3:1). Ihre Sünden sind vergeben. Ihr „Führungszeugnis“ enthält keine Eintragungen und das qualifiziert sie für das himmlische Königreich (Röm. 8:1, 2, 30). Alle, die darauf hoffen, ewig auf der Erde zu leben, sind als Freunde Gottes für gerecht erklärt worden und ihre Sünden sind vergeben (Jak. 2:21-23). w25.02 6:17-18
Dienstag, 13. Oktober
Du denkst nicht wie Gott, sondern wie Menschen (Mat. 16:23)
Bei einer Gelegenheit dachte der Apostel Petrus nicht wie Jehova. Jesus hatte seinen Aposteln gesagt, er müsse nach Jerusalem gehen, wo man ihn den religiösen Führern übergeben, foltern und töten würde (Mat. 16:21). Petrus konnte sich wahrscheinlich kaum vorstellen, dass Jehova so etwas zulassen würde – schließlich war Jesus die Hoffnung Israels und der angekündigte Messias (Mat. 16:16). Deshalb nahm Petrus ihn zur Seite und sagte zu ihm: „Sei nicht so hart zu dir, Herr! Das wird dir ganz bestimmt nicht passieren“ (Mat. 16:22). In diesem Moment dachte Petrus nicht wie Jehova und somit auch nicht wie Jesus. Petrus hat es mit Sicherheit gut gemeint, aber Jesus lehnte seinen Rat entschieden ab. Es entsprach nämlich nicht dem Willen Jehovas, dass sich Jesus schonte. Petrus hat an diesem Tag also gelernt, wie sehr es darauf ankommt, Jehovas Denkweise zu übernehmen. w25.03 10:5-6