Mutig im Angesicht des Todes
In bezug auf die Folgen, die sich ergeben können, wenn jemand die wahre Anbetung aufnimmt, sagte Jesus Christus: „Eines Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein“ (Matth. 10:36). Manchmal mag der Haß so groß sein, daß das Leben eines Christen bedroht wird.
Das mußte ein Mädchen in einem Dorf in Osteuropa erfahren. Zusammen mit ihrer Familie fing sie an, mit Jehovas Zeugen die Bibel zu studieren. Bald sprach sie mit Verwandten und Nachbarn über das, was sie lernte. Aber alle wandten sich gegen sie. Eines Tages kam ein naher Verwandter in die Wohnung und stellte ihr ein Ultimatum: „Entweder trennst du dich von Jehovas Zeugen oder ...!“ Er zog einen Revolver und drohte, sie zu erschießen, wenn sie den Umgang mit Jehovas Zeugen nicht aufgäbe. Würde sie nachgeben, aus Furcht, eines gewaltsamen Todes sterben zu müssen?
Nein, sie blieb standhaft. Der Verwandte drückte den Abzug. Die Kugel streifte jedoch nur ihren Kopf und hinterließ keine ernsthafte Wunde. Als der Verwandte die Entschlossenheit des Mädchens sah, ging er fort. Bald danach hörte das gesamte Dorf auf, dem Entschluß dieser Familie, Jehova Gott zu dienen, Widerstand zu leisten. Der Mut des Mädchens im Angesicht des Todes ist wirklich belohnt worden.