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RömerStudienleitfaden
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it-1 „Gerichtstag“ Abs. 17
lff Lektion 29 Punkt 5
w14 1. 6. S. 11
w95 15. 11. S. 19 Abs. 17
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Römer: Studienanmerkungen zu Kapitel 6Die Bibel. Neue-Welt-Übersetzung (Studienausgabe)
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freigesprochen: Oder „befreit“. Das entsprechende griechische Verb (dikaióō) wird oft mit „für gerecht erklären“ übersetzt. Paulus spricht hier von geistgesalbten Christen, die zu diesem Zeitpunkt noch lebten. Sie waren in Christus getauft und hatten die Aussicht auf Leben im Himmel. Damit jemand mit heiligem Geist gesalbt und als geistgezeugter Sohn Gottes angenommen werden kann, muss er in übertragenem Sinn sterben: Sein bisheriger Lebensweg als unvollkommener Mensch endet, Gott vergibt ihm seine Sünden und kann ihn von da an so ansehen, als wäre er vollkommen. Paulus baut diese Argumentation auf einer Grundwahrheit auf: Die Strafe für Adams Sünde war der Tod (1Mo 2:17). Daraus folgert er, dass jemand, der gestorben ist, die volle Strafe für seine Sünde empfangen hat und damit von ihr freigesprochen ist. In Rö 6:23 schreibt Paulus: „Der Lohn, den die Sünde zahlt, ist der Tod.“ Durch den Tod sind frühere Sünden abbezahlt. Gäbe es nicht Jesu Opfer und Gottes Vorhaben, Tote aufzuerwecken, würde kein Mensch je wieder leben. Allerdings ist ein Verstorbener auch für immer von Sünde freigesprochen. Gott zieht ihn nicht noch einmal zur Verantwortung und verhängt keine weitere Strafe.
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