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Samstag, 19. September

Gott erschuf den Menschen in seinem Bild (1. Mo. 1:27)

Das erste Menschenpaar war allein im Garten Eden. Trotzdem hätten Adam und Eva nicht nur an sich denken sollen. Jehova hatte ihnen aufgetragen, Kinder zu bekommen, die Erde zu bevölkern und sie in Besitz zu nehmen (1. Mo. 1:28). Der Schöpfer wollte, dass es seinen Geschöpfen gut geht. Und die ersten beiden Menschen hätten an das Glück ihrer Kinder denken sollen. Letztendlich wäre die ganze Erde zu einem paradiesischen Zuhause für Adams Nachkommen geworden. Für dieses gigantische Projekt hätten alle an einem Strang ziehen müssen. Was hätte es bedeutet, die Erde zu einem Paradies zu machen? Vollkommene Männer und Frauen hätten gemeinsam mit Jehova darauf hingearbeitet, sein Vorhaben auszuführen. So wären sie in seine Ruhe eingegangen (Heb. 4:11). Stell dir vor, wie zufrieden und glücklich dieses Projekt gemacht hätte! Sich großzügig für andere einzusetzen hätte viele Segnungen und tiefe Zufriedenheit bedeutet. w18.08 18 Abs. 2; 19 Abs. 8; 20 Abs. 9

Täglich in den Schriften forschen — 2020

Sonntag, 20. September

Er hat mich bei dir verleumdet, mein Herr und König (2. Sam. 19:27)

Was, wenn du verleumdet wirst, jemand also bösartige Lügen über dich verbreitet? Das ist Jesus und Johannes dem Täufer passiert (Mat. 11:18, 19) Wie ging Jesus damit um? Er setzte nicht seine ganze Zeit und Kraft ein, um sich zu verteidigen. Er ließ Fakten sprechen. Jeder konnte sehen, was er tat und lehrte. Wie Jesus sagte, „erweist sich die Weisheit durch ihre Werke [oder Ergebnisse] als gerecht“ (Mat. 11:19). Angenommen jemand redet schlecht über uns oder kritisiert uns. Am liebsten würden wir uns rechtfertigen und unseren Ruf wiederherstellen. Von Jesus lernen wir aber: Halbwahrheiten oder falsche Anschuldigungen entkräftet man am besten durch das Verhalten. w18.08 6 Abs. 11-13

Täglich in den Schriften forschen — 2020

Montag, 21. September

Vor Jehova, deinem Gott, sollst du Ehrfurcht haben, ihm sollst du dienen, an ihn sollst du dich klammern (5. Mo. 10:20)

Kain, Salomo und die Israeliten am Berg Sinai hatten eines gemeinsam: Sie waren Gott ungehorsam. Doch sie alle erhielten die Gelegenheit, zu bereuen und umzukehren (Apg. 3:19). Jehova gibt Menschen, die einen falschen Weg eingeschlagen haben, nicht vorschnell auf. Aaron vergab er zum Beispiel. Heute warnt uns Jehova unter anderem durch Bibelberichte, unsere Veröffentlichungen oder Hinweise von Glaubensbrüdern. Wenn wir darauf hören, wird Jehova barmherzig mit uns sein. Jehovas unverdiente Güte hat einen Zweck (2. Kor. 6:1). Sie gibt uns die Möglichkeit, „Gottlosigkeit und weltliche Begierden von uns zu weisen“ (Tit. 2:11-14). Solange wir „inmitten dieses gegenwärtigen Systems der Dinge“ leben, wird unsere Ergebenheit Jehova gegenüber auf die Probe gestellt werden. Stell dich immer auf Jehovas Seite. w18.07 21 Abs. 20-21

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