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  • Der veränderte Messias, mit dem es die Politiker zu tun haben werden
    Rettung aus der Weltbedrängnis steht bevor!
    • 31, 32. (a) Wodurch unterscheidet sich der heutige Jesus Christus von dem, der als Mensch auf der Erde war? (b) Wie werden sich die Worte aus Jesaja 52:15 bald an den Politikern erfüllen?

      31 Jesus Christus ist seither in absentia (in Abwesenheit) weiter verächtlich behandelt, beschimpft und verleumdet worden. Aber heute, neunzehnhundert Jahre später, ist er nicht mehr das „Jesuskind“ (bambino Gesù); er ist nicht mehr der „leidende Knecht“, der er auf der Erde war und der seinen heimtückischen Feinden keinen Widerstand leistete. Er ist jetzt der erhobene und erhöhte „Knecht“, Gottes anerkannter Messias. Die von ihren Geistlichen irregeführten Politiker mögen jetzt noch verächtlich über den „Knecht“ reden und ihn verhöhnen, wenn sie aber in der bevorstehenden Machtprobe — bei der es um die Frage geht: Wer soll die Erde regieren? — mit dem einst erniedrigten „Knecht“ konfrontiert werden, werden sie ihn nicht mehr so lauthals verspotten. Denn dann werden sie die Entfaltung dessen sehen, was ihnen ihre Geistlichen nicht erzählt haben; sie werden dem Beachtung schenken müssen, wovor ihre hochgeachteten religiösen Führer sie nicht gewarnt haben. In Jesaja 52:15 heißt es:

      32 „Er [wird] gleicherweise viele Nationen aufschrecken. Vor ihm werden Könige ihren Mund verschließen, denn was ihnen nicht erzählt worden war, werden sie tatsächlich sehen, und dem, was sie nicht gehört hatten, werden sie ihre Beachtung schenken.“

      33. Wieso haben die Politiker „nicht gehört“, weshalb sie ‘vor Entsetzen auf Jesus, den Messias, starren werden’, wenn doch Jehovas christliche Zeugen die Wahrheit über ihn öffentlich erzählt haben?

      33 Das heißt nicht, daß die treuen christlichen Zeugen Jehovas den Nationen und ihren Königen diese Dinge nicht erzählt und nicht versucht hätten, sie zu veranlassen, diesen Dingen Beachtung zu schenken. Aber die Nationen und ihre politischen Herrscher sind gegenüber dem, was diese treuen Nachfolger des „Knechtes“ Jehovas weltweit verkündigt und in anschaulicher Sprache dargelegt haben, im großen ganzen taub und blind gewesen. Die bezahlten Geistlichen dagegen haben den Nationen und ihren politischen Herrschern die Einzelheiten darüber, wie Jehovas „Knecht“ gegen sie Krieg führen und Jehovas Richtersprüche an ihnen vollstrecken wird, vorenthalten. Die bezahlten religiösen Führer haben Nationen und Könige blind gemacht für das, was ihnen bevorsteht, wenn Jehova durch seinen „Knecht“ gegen sie vorgehen wird, um die entscheidende Frage zu klären: Wer wird die Erde und ihre Bewohner regieren? Sie werden daher unweigerlich ‘vor Entsetzen auf ihn starren’ und „ihren Mund verschließen“, da ihnen etwas ganz anderes widerfährt, als was sie erwartet hatten.

      34. Welche Warnung ergeht im 2. Psalm an die politischen Herrscher? Warum haben sie sie aber nicht beachtet?

      34 Jehova Gott hat in dieser „Zeit des Endes“, die im Jahre 1914 u. Z. anbrach, nicht die Geistlichkeit der Christenheit damit betraut, die Warnung ergehen zu lassen: „Und nun, o Könige, handelt nach Einsicht; laßt euch zurechtweisen, o Richter der Erde. Dient Jehova mit Furcht, und frohlockt mit Zittern. Küßt den Sohn, daß Er nicht in Zorn gerate und ihr nicht umkommt von dem Wege, denn leicht entbrennt sein Zorn. Glücklich sind alle, die zu ihm Zuflucht nehmen“ (Psalm 2:7, 10-12). Unter dem Einfluß ihrer bezahlten Geistlichen haben weder die politischen Herrscher der Juden noch die der Christenheit ‘den Sohn geküßt’, das heißt, sie haben keine Zuneigung zu Jehovas „Knecht“ gezeigt, zu seinem himmlischen Sohn Jesus, dem Messias, den er auf dem himmlischen Berg Zion hat sitzen lassen und dem er ‘Nationen zu seinem Erbe gegeben hat und die Enden der Erde zu seinem Besitz’.

      35. (a) Durch wen hat Jehova diese inspirierte Warnung an Herrscher und Richter ergehen lassen? (b) Wie ist man diesen Zeugen gegenüber eingestellt, weil sie ‘den Sohn küssen’, und welche Stellung nehmen sie vor Gott ein?

      35 Jehova hat diese Warnung durch seine christlichen Zeugen an die politischen Herrscher und die Richter ergehen lassen. Die Zeugen selbst ‘küssen den Sohn’. Deswegen sind sie ein Gegenstand des Hasses aller Nationen geworden, und ihr Aussehen ist in den Augen falsch unterrichteter Menschen entstellt worden (Matthäus 24:9). Jehova wird nicht Über seine treuen, gehorsamen Zeugen in Zorn geraten, und sein Zorn wird nicht gegen sie entbrennen, so daß sie mitten auf ihrem Weg umkommen. Er wird sich nicht gegen die wenden, die zu ihm Zuflucht genommen haben. Deshalb sind seine treuen Zeugen die glücklichsten Menschen auf der Erde, obwohl sie von der Welt gehaßt werden und man ihren Ruf boshaft entstellt hat. Sie verfolgen mit wachsendem Interesse, was vor sich geht, um zu sehen, wie die „Könige“ oder die politischen Herrscher der Nationen vor Entsetzen auf den veränderten Messias, den erhöhten „Knecht“ Jehovas, starren und ihren Mund verschließen werden, wenn er sich auf furchteinflößende Weise offenbaren wird.

  • Die Veränderung, die mit dem messianischen „Knecht“ vor sich geht
    Rettung aus der Weltbedrängnis steht bevor!
    • 4. Kapitel

      Die Veränderung, die mit dem messianischen „Knecht“ vor sich geht

      1. Wie werden die Könige der heutigen Generation auf die Machtkundgebung des messianischen „Knechtes Jehovas reagieren?

      DIE Könige der heutigen Generation werden ‘vor Entsetzen auf den messianischen „Knecht“ starren’, wenn er sich in seiner veränderten Stellung, die er in Gottes Organisation bekleidet, zeigen wird. Sie werden angesichts der furchteinflößenden Kundgebung, die bestätigt, daß mit Jehovas „Knecht“, dem Messias, eine Veränderung vor sich gegangen ist, ihren Mund verschließen, sie werden schweigen (Jesaja 52:13-15).

      2. Warum ist die Botschaft von der Veränderung, die mit dem messianischen „Knecht“ vor sich gegangen ist, weder für die „Könige“ der Nationen noch für die meisten übrigen Erdbewohner eine gute Botschaft?

      2 Die Veränderung, die mit dem messianischen „Knecht“ vor sich gegangen ist, muß von allergrößter Bedeutung sein, sonst hätte Jehova im achten Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung durch seinen Propheten Jesaja nicht besonders darauf aufmerksam gemacht. Eigentlich sollte es für jeden Erdbewohner eine gute Botschaft sein. Aber im Falle der „Könige“ der Nationen ist es anders. Im Falle dieser politischen Herrscher geht es darum, an der Macht festzuhalten oder durch das himmlische Königreich Jesu, des Messias, des erhöhten „Knechtes“ Jehovas, entmachtet zu werden. Es ist für sie nicht gerade erquicklich, denken zu müssen, durch eine bessere Regierung für alle Menschen ihrer Stellung enthoben zu werden. Es sollte uns daher nicht wundern, daß sie nicht begeistert sind zu erfahren, daß der „Knecht“ Jehovas, der sich einst geopfert hat, zum höchsten Bevollmächtigten Gottes im Universum erhöht worden ist. Doch wer von den vier Milliarden Erdbewohnern glaubt denn heute schon daran und betrachtet es als eine gute Botschaft? Wer unter diesen Milliarden Menschen glaubt an diese verblüffende Botschaft, die heute von Jehovas christlichen Zeugen in der ganzen Welt gepredigt wird?

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