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Sie haben es gefunden — ein sinnvolles LebenErwachet! 1982 | 22. Juli
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Landsleuten in Kambodscha mitteilen würde! Da das gegenwärtig nicht möglich ist, verkündige ich die ,gute Botschaft‘ meinen Mitmenschen in Österreich. Welch ein Vorrecht ist es doch, Gottes Mitarbeiter zu sein und an diesem lebenrettenden Werk einen Anteil zu haben! Nun kann ich voller Freude sagen, daß das Leben doch einen Sinn hat.“
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Geistige Bedürfnisse befriedigenErwachet! 1982 | 22. Juli
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Geistige Bedürfnisse befriedigen
OBSCHON Biagio, der Italiener, und Khem, der Kambodschaner, in vieler Hinsicht unterschiedlich sind, haben sie doch etwas sehr Wichtiges gemeinsam: Beiden erschien das Leben irgendwie sinn- und zwecklos. Ihre materiellen Bedürfnisse konnten sie zwar befriedigen, nicht aber ihre geistigen. Sie suchten eine Antwort auf Fragen wie „Warum gibt es so viel Böses in der Welt?“ und „Worin besteht der Sinn des Lebens?“
Jesus begann seine berühmteste Predigt mit den Worten: „Glücklich sind die, die sich ihrer geistigen Bedürfnisse bewußt sind, da das Königreich der Himmel ihnen gehört“ (Mat. 5:3). Beispiele dafür sind die Erfahrungen, die Khem und Biagio gemacht haben. Als Zeugen Jehovas den beiden die gute Botschaft von Gottes Königreich überbrachten, nahmen sie sie freudig an, weil sie irgendwie spürten, daß ihre geistigen Bedürfnisse dadurch gestillt wurden. Aus Dankbarkeit verkündigen sie jetzt die „gute Botschaft“ auch anderen. Könnte es denn etwas Befriedigenderes geben, als Menschen zu helfen, ihre geistigen Bedürfnisse zu stillen und die Hoffnung auf ewiges Leben zu erlangen? Weil Biagio und Khem die „gute Botschaft“ dankbar annahmen, erhielt ihr Leben einen Sinn.
Leider gibt es Kinder christlicher Eltern, die die „gute Botschaft“ kennen, aber keine Wertschätzung dafür haben. „Es kommt die Zeit, wo der junge Mensch entscheiden muß, ob er den Weg der ,Wahrheit‘ weiterhin gehen möchte oder nicht“, sagte ein jugendlicher Zeuge. „Er muß sich fragen: ,Glaube ich das wirklich?‘“ Es gibt junge Leute, die sich von der Welt beeinflussen lassen und auf das Streben nach Reichtum und auf Vergnügungen so großen Wert legen, daß sie sich ihrer geistigen Bedürfnisse nicht mehr bewußt sind. Werden solche Jugendliche glücklich? „Die Verhältnisse in der Welt sind erschreckend“, fuhr der junge Zeuge fort. „Die jungen Leute sind bestürzt. Sie wissen nicht, was aus dieser Welt noch werden wird; auch wissen sie nicht, was sie wollen. Ich dagegen weiß, daß Jehova zur bestimmten Zeit eingreifen wird. Ich habe ein Gefühl der Sicherheit, das andere nicht haben.“ Sind dieses Gefühl der Sicherheit und das Bewußtsein, daß das Leben einen Sinn hat, nicht mehr wert als irgendwelche Vergnügungen? Für Biagio und auch für andere, die die Wahrheit über Gottes Königreich kennengelernt haben, war das alles mehr wert.
Es hat noch einen Vorteil, wenn man die Wahrheit ernst nimmt. „Ich habe echte Freunde“, sagte dieser junge Zeuge. „Das haben meine Mitschüler nicht, und sie tun mir deshalb leid. Selbst bei ihren Partys pflegen sie keinen Gedankenaustausch, es sei denn, sie sind ,high‘ oder betrunken.“ Biagio machte eine ähnliche Erfahrung, bevor er Zeuge Jehovas wurde. Über diese Zeit sagte er von sich und anderen: „Ich glaube, wir waren nur an den Abenden glücklich, an denen wir in einen Klub oder eine Diskothek gehen konnten. An diesen Orten schufen Musik und Lichter eine unwirkliche Atmosphäre, in der wir die Langeweile und die Einsamkeit vergaßen — aber nur eine Zeitlang.“
Jesus wies in seiner Prophezeiung über die
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