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Sollte der gottesfürchtige Mensch vegetarisch leben?Erwachet! 1976 | 8. September
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Fell zu bekleiden (1. Mose 3:21-23). Sehr unlogisch denken offenbar Personen, die sich energisch gegen das Töten von Tieren zu Nahrungszwecken einsetzen, gleichzeitig aber nichts gegen die blutigen Kriege einzuwenden haben, in denen durch Kanonen, Torpedos und Bomben Millionen Männer, Frauen und Kinder in unendliches Elend und in große Not gestürzt werden, viel Leid erdulden müssen oder gar ihr Leben verlieren.
Die Antwort auf die Frage „Sollte der gottesfürchtige Mensch vegetarisch leben?“ lautet somit: Es ist eine persönliche Angelegenheit, die jeder selbst entscheiden muß. Wenn jemand aus wirtschaftlichen oder aus gesundheitlichen Gründen die vegetarische Lebensweise für besser hält und sie praktisch findet, mag er ruhig vegetarisch leben. Aber der ethische Vegetarismus findet in der Bibel keine Stütze. Setzt sich der gottesfürchtige Mensch indessen für diesen Aspekt des Vegetarismus ein, hört er auf, die Dinge so zu betrachten, wie Gott sie sieht.
Heute geht es nicht darum, ob man Fleisch ißt oder nicht, sondern ob man den wahren Gott, Jehova, mit Geist und Wahrheit anbetet, das heißt, ob man ihn so anbetet, wie er es gemäß seinem Wort, der Heiligen Schrift, wünscht. Jesus Christus ging uns darin mit gutem Beispiel voran. Er diente den Menschen, indem er sowohl ihre materiellen als auch ihre geistigen Bedürfnisse stillte, besonders jedoch die geistigen, denn er sagte: „Nicht von Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jeder Äußerung, die durch den Mund Jehovas ausgeht.“ Alle, die den wahren Gott anbeten, sollten sich Jesus Christus zum Vorbild nehmen (Matth. 4:4; Joh. 4:24).
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Kann ein vollkommenes Gesetz einen Mangel haben?Erwachet! 1976 | 8. September
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Was sagt die Bibel?
Kann ein vollkommenes Gesetz einen Mangel haben?
DAS Gesetz, das Gott den Israeliten gab war vollkommen. Wir lesen in der Heiligen Schrift darüber: „Somit ist das ,Gesetz‘ an sich heilig, und das Gebot ist heilig und gerecht und gut“ (Röm. 7:12). Doch nun mag jemand fragen: Warum heißt es denn in der Bibel auch, daß der Gesetzesbund eine Schwäche bzw. einen Mangel hatte?
Wir lesen: „Wenn jener erste Bund ohne Mangel gewesen wäre, so hätte man nicht für einen zweiten Raum gesucht“ (Hebr. 8:7). „Gewiß wird also das vorausgehende Gebot wegen seiner Schwäche und Unwirksamkeit abgeschafft. Denn das ,Gesetz‘ machte nichts vollkommen“ (Hebr. 7:18, 19).
Es läßt sich nur erklären, warum ein vollkommenes Gesetz als ‘schwach’ und ‘unwirksam’ bezeichnet wird, wenn wir berücksichtigen, daß Vollkommenheit relativ sein kann. So eignet sich beispielsweise ein vollkommen runder Dübel nicht für ein viereckiges Loch.
Ähnlich verhält es sich mit dem mosaischen Gesetz. Es konnte keinen Zweck erfüllen, zu dem es gar nicht geschaffen war. Dennoch war es heilig, gerecht, gut, ja tadellos in bezug auf den Zweck, zu dem Gott es gegeben hatte. Welchem Zweck diente es?
Diese Frage beantwortete der Apostel Paulus, als er schrieb: „Es wurde hinzugefügt, um Übertretungen kundzumachen, bis der Same gekommen wäre ... Folglich ist das ,Gesetz‘ unser Erzieher geworden, der zu Christus führt“ (Gal. 3:19, 24). „Tatsächlich ist das Gesetz nur ein Schattenbild der zukünftigen Güter,
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