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Die inspirierende Kraft hinter der Christlichen WissenschaftDer Wachtturm 1964 | 1. Juni
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Welche Gotteslästerung, Sünde, Krankheit und Tod mit der unwissenschaftlichen Ansicht, die wunderbaren Sinne des Menschen seien „sterbliche und irrende Illusionen“ und der Mensch bestehe „nicht aus Gehirn, Blut, Knochen und andern materiellen Elementen“, abtun zu wollen! Der Mensch ist eine wunderbare Schöpfung Gottes. Der Psalmist David sang: „Ich preise dich darüber, daß ich auf eine erstaunliche, ausgezeichnete Weise gemacht bin.“ Zugegeben, der Mensch ist von seiner ursprünglichen Vollkommenheit weit abgewichen, aber in Gottes neuer Ordnung der Dinge, die nun bald Wirklichkeit wird, werden ihm die Segnungen des Loskaufsopfers Jesu zuteil, und er wird zur menschlichen Vollkommenheit zurückkehren. — Ps. 139:14; Offb. 21:4.
Die Christliche Wissenschaft bestreitet dies. Sie bemüht sich, physische Krankheiten zu heilen, indem sie den Leidenden klarzumachen sucht, daß Schmerz sowie das materielle Dasein unwirklich seien und nur vermeintlich existierten. Diese Lehre kommt aber nicht von Gott; sie läßt sich weder durch Gottes Wort, der Bibel, noch durch wissenschaftliche Tatsachen beweisen. Folglich muß die Kraft, die Mary Baker Eddy inspirierte, von bösen Geistermächten stammen, die darauf ausgehen, die Menschen für die Wahrheit blind zu machen, und vor deren Einfluß Gottes Wort ausdrücklich warnt. — 5. Mose 18:9-12; Gal. 5:19-21; Offb. 21:8, NW.
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Der Besuch eines BeinhausesDer Wachtturm 1964 | 1. Juni
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Der Besuch eines Beinhauses
◆ 1962 besuchte eine Gruppe von Touristen die Kapelle in Kudowa Czermna, Polen, und machte dort eine haarsträubende Erfahrung. Die Kapelle ist wegen der vielen Totenköpfe bekannt, die sich dort befinden. Sie stammen von Opfern der Pest und des Dreißigjährigen Krieges. Während der Fremdenführer Richard Makowski den Touristen einiges aus der Geschichte der Kapelle erzählte, begannen Tausende von Totenköpfen, sich von den Wänden zu lösen und auf die entsetzten Touristen zu fallen. Eine Panik brach aus, doch niemand wurde ernstlich verletzt. Eine starke Wölbung in einer der Mauern hatte bereits erkennen lassen, daß das Gebäude hätte instand gesetzt werden müssen. Man wollte die Kapelle jedoch in der Touristensaison nicht schließen und schob deshalb die Instandsetzung hinaus. Die Totenköpfe kümmerten sich jedoch nicht darum, sondern fielen jetzt herunter. 1772 hatte ein Geistlicher aus Kudowa Czermna dieses Beinhaus errichtet. Er sammelte die Schädel und andere Knochenreste von Opfern des Dreißigjährigen Krieges und der Pest auf den Feldern von Klody, Polen, und verwandte sie beim Bau der Kapelle. Es gibt ähnliche Kapellen oder Beinhäuser in der Nähe von Klody und in Rom und Prag. — Express Wieczorny vom 2. September 1962.
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