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Der christliche PredigtdienstDer Wachtturm 1965 | 1. Juli
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Predigttätigkeit auf sie. Sie fuhren fort, auch Außenstehenden zu predigen, und gaben so allen, die sich Gott hingaben und Christen wurden, ein gutes Beispiel. Sie gingen als gute Führer voran und trugen so zur Erhaltung der geistigen Widerstandskraft und Gesundheit der verschiedenen Versammlungen bei. Diese Art auferbauender christlicher Tätigkeit ist heute genauso notwendig wie im ersten Jahrhundert.
25. (a) Wieso kann gesagt werden, die Form des Predigtdienstes, die Jesus Christus einführte, werde heute noch gepflegt? (b) Zu welchen Ergebnissen führt der christliche Predigtdienst heute?
25 Die Form des Predigtdienstes, die Jesus Christus einführte, ist von Jehovas Zeugen wiederbelebt worden. Dadurch erhalten Menschen von jeder Hautfarbe und Nationalität die Gelegenheit, Jehovas wunderbares Vorhaben mit der Menschheit kennenzulernen. Da alle Glieder der Neuen-Welt-Gesellschaft der Zeugen Jehovas aufgefordert werden, am Predigtdienst teilzunehmen, und da diese Einrichtung Gottes Segen genießt, wird heute eine große Volksmenge in die Organisation Jehovas hineingebracht. Diese gutgesinnten Menschen sehen im christlichen Predigtdienst eine Aufgabe, die sie erfüllen müssen und die ihnen Gott aufgetragen hat, damit sie geistig lebendig bleiben. Sie wissen, daß sie dieser Aufgabe nachkommen müssen, um nicht nur sich selbst, sondern auch die zu erretten, denen sie predigen. Durch die Predigttätigkeit verherrlichen sie Gott durch Christus. „Durch ihn laßt uns Gott stets ein Schlachtopfer der Lobpreisung darbringen, das ist die Frucht der Lippen, die eine öffentliche Erklärung für seinen Namen abgeben.“ — Hebr. 13:15; Matth. 24:14.
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Reife Diener Gottes können anderen helfenDer Wachtturm 1965 | 1. Juli
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Reife Diener Gottes können anderen helfen
„Weide meine Lämmer ... Hüte meine Schäflein.“ — Joh. 21:15, 16.
1. Warum gehen wir nicht fehl, wenn wir Jesus nachahmen?
DURCH das, was Jesus Christus alles erduldete, weil er seine Lauterkeit gegenüber Gott bewahrte und das Vorhaben seines Vaters eifrig kundmachte, gab er allen, die seine Nachfolger wurden, ein gutes Beispiel, sie gingen nicht fehl, wenn sie ihn nachahmten, denn er tat, was in den Augen Gottes recht war. Im dritten Jahr der Predigttätigkeit Jesu erklärte Jehova, daß er ihn anerkannt habe, indem er vor Petrus, Jakobus und Johannes sagte: „Dieser ist mein Sohn, der geliebte, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe; hört auf ihn!“ (Matth. 17:5) Sie hörten auf ihn und befolgten seine Anweisungen, das Licht der Wahrheit zum Nutzen anderer leuchten zu lassen. Etwa dreißig Jahre später schrieb Petrus einen Brief, in dem er alle Christen ermunterte, der Führung Jesu zu folgen, wie sie es getan hätten. „In der Tat, zu diesem Lauf wurdet ihr berufen, weil auch Christus für euch gelitten hat, euch ein Vorbild hinterlassend, damit ihr seinen Fußstapfen genau nachfolgt.“ — 1. Petr. 2:21.
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