Wachtturm ONLINE-BIBLIOTHEK
Wachtturm
ONLINE-BIBLIOTHEK
Deutsch
  • BIBEL
  • PUBLIKATIONEN
  • ZUSAMMENKÜNFTE
  • Wie legst du Differenzen bei?
    Der Wachtturm 1994 | 15. Juli
    • „Überdies, wenn dein Bruder eine Sünde begeht, so gehe hin, lege seinen Fehler zwischen dir und ihm allein offen dar. Wenn er auf dich hört, so hast du deinen Bruder gewonnen. Wenn er aber nicht hört, nimm noch einen oder zwei mit dir, damit jede Sache aus dem Mund von zwei oder drei Zeugen festgestellt werde. Wenn er nicht auf sie hört, sprich zu der Versammlung. Wenn er auch nicht auf die Versammlung hört, so sei er für dich ebenso wie ein Mensch von den Nationen und wie ein Steuereinnehmer“ (Matthäus 18:15-17).

  • Wie legst du Differenzen bei?
    Der Wachtturm 1994 | 15. Juli
    • Allerdings konnte es sein, daß der erste Schritt nicht ausreichte. Was dann? Jesus sagte: „Nimm noch einen oder zwei mit dir.“ Dabei konnte es sich durchaus um direkte Zeugen handeln. Vielleicht hatten sie gehört, wie einer der Beteiligten den anderen verleumdet hatte, oder vielleicht waren sie Zeugen einer schriftlichen Vereinbarung gewesen, über die man nun verschiedener Meinung war. Andererseits konnten die herangezogenen Personen auch zu Zeugen werden, wenn irgendwelche Beweisstücke wie etwa schriftliche oder mündliche Zeugenaussagen erbracht wurden, um die Ursache des Problems zu ergründen. Auch hier sollten so wenige wie möglich — ‘noch einer oder zwei’ — von der Sache Kenntnis erhalten. Dadurch konnte verhindert werden, daß sich die Situation verschlimmerte, wenn es sich lediglich um ein Mißverständnis handelte.

      Welche Beweggründe sollte der Gekränkte haben? Sollte er versuchen, seinen Mitchristen zu demütigen und es darauf anlegen, daß der andere vor ihm sozusagen zu Kreuze kriecht? In Anbetracht des Rates Jesu sollten Christen ihre Brüder nicht schnell verurteilen. Wenn der Übertreter seinen Fehler einsieht, sich entschuldigt und bemüht ist, die Angelegenheit in Ordnung zu bringen, wird der, gegen den gesündigt wurde, ‘seinen Bruder gewonnen haben’ (Matthäus 18:15).

  • Wie legst du Differenzen bei?
    Der Wachtturm 1994 | 15. Juli
    • Da in Matthäus 18:15-17 von der Möglichkeit die Rede ist, einem reuelosen Missetäter die Gemeinschaft zu entziehen, geht es hier offensichtlich nicht um geringfügige Differenzen. Jesus bezog sich auf schwerwiegende Vergehen, die jedoch ihrer Art wegen von den beiden Beteiligten allein geregelt werden können. Beispielsweise kann es sich um Verleumdung handeln, durch die der Ruf des Opfers ernsthaft geschädigt worden ist. Oder es geht vielleicht um finanzielle Angelegenheiten, denn in den folgenden Versen wird Jesu Veranschaulichung von dem unbarmherzigen Sklaven erzählt, dem eine große Schuld erlassen worden war (Matthäus 18:23-35). Wird ein Darlehen nicht innerhalb der festgesetzten Frist zurückgezahlt, handelt es sich dabei möglicherweise einfach nur um eine vorübergehende Schwierigkeit, die ohne weiteres zwischen den beiden Beteiligten geregelt werden kann. Es könnte aber zu einer schwerwiegenden Sünde werden — nämlich Diebstahl —, wenn sich der Darlehensnehmer hartnäckig weigern würde, seine Schuld zurückzuzahlen.

Deutsche Publikationen (1950-2026)
Abmelden
Anmelden
  • Deutsch
  • Teilen
  • Einstellungen
  • Copyright © 2026 Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania
  • Nutzungsbedingungen
  • Datenschutzerklärung
  • Datenschutzeinstellungen
  • JW.ORG
  • Anmelden
Teilen