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Wandle durch GlaubenDer Wachtturm 1985 | 1. Juni
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müssen wir unbedingt seine Anweisungen befolgen, uns auf ihn verlassen und uns von der Welt, ihren Ansichten und ihrer Handlungsweise getrennt halten (Psalm 37:5; 1. Korinther 2:12; Jakobus 1:27). Deshalb wollen wir uns bemühen, unser Vorbild, Jesus Christus, nachzuahmen. Wir wollen uns im Geist der Selbstaufopferung und Bereitwilligkeit in Jehovas wunderbarem Dienst verausgaben. Solange wir das tun, können wir vertrauensvoll der Erfüllung der großartigen Verheißungen entgegenblicken, die unser himmlischer Vater seinen loyalen Anbetern gegeben hat — wunderbare Segnungen in seiner neuen Ordnung! Vor allem haben wir, wenn wir ‘durch Glauben, nicht durch Schauen, wandeln’, das Vorrecht, an der Rechtfertigung der universellen Souveränität Jehovas teilzuhaben.
Erinnerst du dich?
◻ Welche Gefahren bringt es mit sich, wenn man ‘durch Schauen wandelt’?
◻ Welche Warnung läßt sich aus den Erfahrungen der Israeliten für Jehovas Volk von heute ableiten?
◻ Was müssen wir tun, statt uns selbst zu verzärteln?
◻ Was bedeutet es, ‘durch Glauben zu wandeln’?
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Wandle im Vertrauen auf Jehovas FührungDer Wachtturm 1985 | 1. Juni
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Wandle im Vertrauen auf Jehovas Führung
„Seid mutig und stark. Fürchtet euch nicht, noch entsetzt euch vor ihnen, denn Jehova, dein Gott, ist es, der mit dir zieht. Er wird dich weder im Stiche lassen noch dich gänzlich verlassen“ (5. MOSE 31:6).
1. Wodurch erwies sich Jehova für die Israeliten als ein unvergleichlicher Führer?
JEHOVA erwies sich als ein unvergleichlicher Führer, als er die Israeliten aus der Sklaverei Ägyptens herausführte. Er geleitete sie nicht nur durch die Wildnis, sondern sorgte auch für Speise und Trank und gab ihnen fehlerfreie Anweisungen. Daher konnten die Leviten in den Tagen Nehemias sagen: „Du, ja du [Jehova Gott], [verließest] in deiner überströmenden Barmherzigkeit sie nicht in der Wildnis. Die Wolkensäule selbst wich nicht von der Stelle über ihnen bei Tag, um sie auf dem Wege zu führen, noch die Feuersäule bei Nacht, um ihnen den Weg, auf dem sie gehen sollten, zu erleuchten. Und deinen guten Geist gabst du, um sie umsichtig zu machen, und dein Manna enthieltest du ihrem Munde nicht vor, und Wasser gabst du ihnen für ihren Durst. Und vierzig Jahre lang versorgtest du sie mit Nahrung in der Wildnis. Es mangelte ihnen an nichts. Selbst ihre Kleider nutzten sich nicht ab, und selbst ihre Füße schwollen nicht an“ (Nehemia 9:19-21).
2. Warum konnte Moses die Israeliten auffordern, „mutig und stark“ zu sein?
2 Durch Zucht, gepaart mit väterlicher Güte, lehrte der göttliche Lehrer die Israeliten, was es bedeutet, gerecht und rechtschaffen zu sein. Alles, was er tat, diente zu ihrem Besten. Selbst wenn sie murrten und rebellierten, war er langmütig und gab sie nicht auf. Vor allem wenn sie von übermächtigen feindlichen Heeren bedrängt wurden, stellte Jehova seine geschickte Führung unter Beweis und richtete in den Schlachtreihen der Angreifer Verheerung an. Moses sagte die Wahrheit, als er die Israeliten aufforderte: „Seid mutig und stark. Fürchtet euch nicht, noch entsetzt euch vor ihnen, denn Jehova, dein Gott, ist es, der mit dir zieht. Er wird dich weder im Stiche lassen noch dich gänzlich verlassen“ (5. Mose 31:1, 6). Gott ‘zog’ immer mit ihnen, wenn sie Glauben bekundeten. Welch ein Ansporn für uns, im Vertrauen auf Jehovas Führung zu wandeln!
Warnungen aus der Vergangenheit
3. Wodurch zeigte das Volk Israel bald nach der Befreiung aus der ägyptischen Sklaverei Undankbarkeit und mangelndes Vertrauen zu Jehova?
3 Manche Erfahrungen der Israeliten dienen uns zur Warnung. Obwohl sie noch nicht lange aus der ägyptischen Sklaverei befreit worden waren, sündigten sie wiederholt gegen ihren unsichtbaren Führer. Als Moses auf dem Berg Sinai das Gesetz erhielt, zeigten sie, daß sie für all das, was Gott für sie getan hatte, nicht dankbar waren. Sie bedrängten Aaron, ein goldenes Kalb zu machen, und beteten es bei einem sogenannten „Fest dem Jehova“ an (2. Mose 32:1-6). Zehn der zwölf Kundschafter, die zum Auskundschaften des Landes Kanaan ausgesandt worden waren, bekundeten keinen Glauben. Nur Josua und Kaleb drängten das Volk, in das Land zu gehen und es einzunehmen. Doch Israel handelte nicht im Glauben an Gott. Daher beschloß er, daß alle Männer „vom Zwanzigjährigen aufwärts“ — ausgenommen der Stamm Levi und die treuen Männer Kaleb und Josua — während einer Zeitspanne von 40 Jahren in der Wildnis sterben mußten (4. Mose 13:1 bis 14:38; 5. Mose 1:19-40). Gewiß ist all das für uns eine Warnung vor Undankbarkeit und mangelndem Vertrauen zu Jehovas Führung.
4. Inwiefern rechtfertigte Israels Geschichte das Unheil, das im Jahre 607 v. u. Z. über Juda, Jerusalem und den Tempel kam?
4 Obwohl die Israeliten 40 Jahre in der Wildnis umherzogen, ließ Jehova sie nicht im Stich. Er focht weiterhin ihre Kämpfe aus. Nach dem Tod von Moses und Josua erweckte Gott Richter, um sein Volk von bedrückenden Feinden zu befreien. Aber damals tat das Volk Israel, was recht war in seinen eigenen Augen, und zügellose Gewalttätigkeit, Unmoral und Götzendienst begannen überhandzunehmen (Richter 17:6 bis 19:30). Als die Israeliten später einen Menschen als König haben wollten, um so wie die umliegenden Nationen zu sein, gewährte Jehova ihnen ihre Bitte, warnte sie jedoch vor den Folgen (1. Samuel 8:10-18). Aber nicht einmal das Königtum des Hauses David befriedigte das Volk, und in den Tagen Rehabeams rebellierten zehn Stämme (1. Könige 11:26 bis 12:19). Den Gedanken, sich von Gott führen zu lassen, verloren die meisten nach und nach aus dem Sinn. Die Zerstörung Jerusalems und des Tempels sowie der Sturz des Königreiches Juda durch den Sieg der Babylonier im Jahre 607 v. u. Z. waren wohlverdiente Urteilsvollstreckungen an einem Volk, das es unterlassen hatte, im Vertrauen auf Jehovas Führung zu wandeln. Welch eine Warnung für uns!
Jehova führt eine neue Nation
5. Was stellte Jehova mit der Person Jesu zur Verfügung, und was sollte Jesus tun?
5 Wie die Israeliten in alter Zeit durchlebten auch später Jehovas Diener wechselvolle Verhältnisse, aber er führte sie auf unfehlbare Weise. Durch die Wassertaufe Jesu von Nazareth im Jahre 29 u. Z. wurde von Gott ein Prophet und Führer zur Verfügung gestellt, der größer war als Moses. Er sollte als der Messias Menschen aus dieser bösen Welt, die in Satans Macht liegt, herausführen (Matthäus 3:13-17; Daniel 9:25; 5. Mose 18:18, 19; Apostelgeschichte 3:19-23; 1. Johannes 5:19). Welche Menschen denn? Nun, diejenigen Juden und auch andere, die an den Messias
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