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  • 1. Timotheus 5
  • Die Bibel. Neue-Welt-Übersetzung (Studienausgabe)

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Übersicht über 1. Timotheus

    • F. SICH GEGENÜBER ALLEN IN DER VERSAMMLUNG RICHTIG VERHALTEN (5:1 bis 6:2a)

      • Korrektes Verhalten gegenüber Älteren und Jüngeren (5:1, 2)

      • Hinweise zur materiellen Unterstützung von Witwen (5:3-16)

      • Älteste verdienen für ihre harte Arbeit Ehre; wer Sünde treibt, muss zurechtgewiesen werden (5:17-21)

      • Niemand darf vorschnell in ein Amt eingesetzt werden (5:22)

      • „Nimm etwas Wein wegen deines Magens“ (5:23)

      • Früher oder später werden Sünden öffentlich bekannt; Gleiches gilt für gute Werke (5:24, 25)

      • Sklaven sollen ihre Herren ehren (6:1, 2a)

1. Timotheus 5:1

  • Übe nicht strenge Kritik an einem älteren Mann: Das mit „strenge Kritik üben“ übersetzte griechische Wort bedeutet wtl. „auf [etwas] einschlagen“. Hier wird es übertragen gebraucht im Sinn von „scharf kritisieren“ oder „mit Worten strafen“. Obwohl Timotheus noch jung war, hatte er eine gewisse Autorität (1Ti 1:3). Paulus warnt ihn davor, diese Autorität zu missbrauchen und andere schroff zu behandeln. Vor allem Ältere verdienten es, dass er mitfühlend und respektvoll mit ihnen umging (3Mo 19:32; siehe Anm. zu Appelliere in diesem Vers).

    einem älteren Mann: Hier ist mit dem entsprechenden griechischen Wort presbýteros ein Mann gemeint, der buchstäblich älter ist, da im selben Vers auch von „jüngeren Männern“ die Rede ist. In anderen Zusammenhängen wird presbýteros übertragen gebraucht und bezeichnet einen Ältesten, also jemand mit Autorität und Verantwortung in der Versammlung (1Ti 5:17; Tit 1:5; siehe Anm. zu Apg 11:30). Falls Timotheus einen Bruder korrigieren musste, der älter war als er, sollte er an ihn „wie an einen Vater“ appellieren – vor allem, wenn es sich um einen Mitältesten handelte.

    Appelliere: Das entsprechende griechische Verb (parakaléō) vermittelt den Gedanken, jemandem Mut zu machen oder ihn freundlich zu ermahnen, weil er einem am Herzen liegt. (Siehe Anm. zu Rö 12:8, wo parakaléō mit „ermutigen“ wiedergegeben ist.) Paulus rät Timotheus, in der Versammlung eine familiäre Atmosphäre zu fördern, in der sich jeder geliebt fühlt (1Ko 4:14; 1Th 2:7, 8). Wenn Timotheus andere korrigierte, durfte er nicht hart oder unfreundlich sein.

Querverweise

  • +3Mo 19:32

Indexe

  • Studienleitfaden

    Urteile nicht nach dem äußeren Eindruck

    w18.08 S. 11 Abs. 13

    Wahre Christen ehren Ältere

    w87 1. 6. S. 5

  • Index der Publikationen

    w18.08 11; w87 1. 6. 5;

    ad 1067; bw 94; g79 22. 9. 8; km 11/74 3; g72 22. 8. 15; w68 15. 5. 308; w65 15. 1. 50; w63 15. 6. 379; w63 15. 9. 562; w62 15. 9. 567; w61 15. 7. 429

1. Timotheus 5:2

  • mit größter moralischer Reinheit: Oder „mit aller Keuschheit“. Das griechische Wort für „moralische Reinheit“ bezieht sich nicht nur auf das Verhalten (z. B. auf dem Gebiet der Sexualität), sondern auch auf die Gedanken und Beweggründe (1Ti 4:12; siehe Anm. zu Php 4:8). Timotheus sollte jüngere Christinnen so behandeln, als wären sie seine eigenen Schwestern. Was er dachte, sagte und tat, sollte immer rein, d. h. moralisch einwandfrei sein – ganz gleich, mit wem er zu tun hatte (Hi 31:1).

Indexe

  • Studienleitfaden

    Behandle ältere Frauen wie Mütter, jüngere Frauen wie Schwestern

    mwb21.07 S. 11

    Ehre Menschen von allen Arten

    w91 1. 2. S. 23 Abs. 14

    Geschickte Ratgeber — ein Segen für ihre Brüder

    w86 15. 9. S. 13 Abs. 16

  • Index der Publikationen

    mwb21.07 11; w91 1. 2. 23; w86 15. 9. 13;

    ad 1067; bw 94; w78 15. 6. 26; w73 1. 12. 730; g72 22. 8. 15; w68 15. 5. 308; w65 15. 1. 50; w63 15. 6. 379; w62 15. 9. 567

1. Timotheus 5:3

  • Kümmere dich um: Wtl. „Ehre“. Die Wendung könnte auch übersetzt werden mit: „Hör nicht auf zu ehren“. Damals waren Witwen oft schutzlos und arm. Paulus weist Timotheus an, mit ihnen respektvoll umzugehen und ihnen liebevoll zur Seite zu stehen. Laut Nachschlagewerken kann „ehren“ oder „kümmern“ in diesem Zusammenhang materielle Hilfe einschließen. (Vgl. Mat 15:5, 6; Apg 28:10; siehe Anm. zu 1Ti 5:17.) Viele Bibelberichte zeigen, dass Jehova Witwen, die ihm treu dienen, liebt und sie ehrt. Das sieht man am Beispiel von Noomi, Ruth, der Witwe von Zarephath oder der Prophetin Anna (Ru 1:1-5; 2:10-13, 19, 20; 4:14, 15; 1Kö 17:8-24; Luk 2:36-38).

    Witwen, die wirklich Witwen sind: Oder „Witwen, die wirklich in Not sind“, d. h. Witwen, die niemand haben, der sie unterstützt.

Querverweise

  • +1Ti 5:16

Indexe

  • Studienleitfaden

    Witwen in ihrer schweren Zeit beistehen

    w01 1. 5. S. 6

    Die Interessen der Älteren ‘im Auge behalten’

    w87 1. 6. S. 8

  • Index der Publikationen

    w01 1. 5. 6; w87 1. 6. 8;

    g76 22. 4. 28; w62 15. 9. 568; w55 1. 1. 29

1. Timotheus 5:4

  • in ihrem eigenen Haus Gottergebenheit zu zeigen: Im 1. Timotheusbrief spricht Paulus wiederholt von „Gottergebenheit“. Das entsprechende griechische Substantiv eusébeia beschreibt, dass man Gott verehrt und tiefe Ehrfurcht vor ihm hat. (Siehe Anm. zu 1Ti 4:7.) Im vorliegenden Vers verwendet Paulus das verwandte Verb eusebéō (mit „Gottergebenheit zeigen“ wiedergegeben). Manche Bibeln übersetzen es hier nur mit „seine Pflichten erfüllen“ oder „gewissenhaft sorgen“. Dabei geht der Gedanke verloren, welches Motiv dahintersteckt: Ein Christ sorgt vor allem deshalb für seine verwitweten Eltern oder Großeltern, weil er Jehova ehren und seinen Geboten folgen möchte (2Mo 20:12; Mat 15:3-6; 1Ti 5:8; Jak 1:27). Aus Gottergebenheit ist er bereit, diese körperlich und emotional oft sehr belastende Aufgabe mit Freude, Geduld und Liebe zu übernehmen (Pr 12:1-8).

    Gottergebenheit zu zeigen: Es gibt Übersetzungen der Christlichen Griechischen Schriften ins Hebräische, die hier den Gottesnamen verwenden und schreiben: „ihre Hausgemeinschaft mit Weisheit und Ehrfurcht vor Jehova zu umsorgen [oder „zu führen“]“. (Vgl. Anm. zu 1Ti 2:2.)

Querverweise

  • +1Ti 5:8
  • +Spr 23:22; Mat 15:4; Eph 6:2
  • +Jak 1:27

Indexe

  • Studienleitfaden

    Zeige anderen Respekt

    w25.09 S. 15 Abs. 8

    Gottergebenheit

    it-1 „Gottergebenheit“ Abs. 4

    Betreuung betagter Eltern – was sagt die Bibel?

    ijwbq Artikel 164

    „Ehre deinen Vater und deine Mutter“ – was bedeutet das?

    ijwbq Artikel 130 Abs. 5

    Gott würdigt das Alter

    w06 1. 6. S. 6

    Witwen in ihrer schweren Zeit beistehen

    w01 1. 5. S. 5-6

    Betagte Eltern ehren — eine lohnende Aufgabe

    w97 1. 9. S. 4

    Probleme, die eine Familie schädigen, sind überwindbar

    fy Kap. 12 Abs. 21

    Die betagten Eltern ehren

    fy Kap. 15 Abs. 2

    Älteren christliche Liebe erweisen

    w94 1. 8. S. 28

    Reicht dar zu eurem Ausharren Gottergebenheit

    w93 15. 9. S. 17

    In Liebe zusammenwachsen

    jv Kap. 19

    Wie der Index der Familie nützen kann

    km 5/91 S. 7

    Wie kann ich meiner alleinerziehenden Mutter helfen?

    g91 22. 3. S. 18

    Jesu Beispiel der Gottergebenheit nachahmen

    w90 1. 3. S. 20-21 Abs. 11-12

    Der Brautpreis — Wie sollten Christen ihn betrachten?

    w89 15. 1. S. 23

    Gottergebenheit im Umgang mit betagten Eltern

    w87 1. 6. S. 13-18

    Unterstützung von Familienangehörigen — In welchem Umfang?

    w87 15. 6. S. 25-26

    Ihr Eltern, wie könnt ihr eure Familie ‘aufbauen’?

    w86 1. 11. S. 22 Abs. 5

  • Index der Publikationen

    ijwbq Artikel 130, 164; it-1 992; w06 1. 6. 6; w01 1. 5. 5-6; w97 1. 9. 4; fy 149, 173-174; w94 1. 8. 28; w93 15. 9. 17; jv 305; g91 22. 3. 18; km 5/91 7; w90 1. 3. 20-21; w89 15. 1. 23; w87 1. 6. 13-18; w87 15. 6. 25-26; w86 1. 11. 22;

    w81 1. 4. 4; w80 15. 12. 21-2; g79 22. 9. 11-12; g76 22. 4. 28; g74 22. 1. 19; w66 15. 5. 318; w63 15. 9. 561; g63 8. 2. 18; w62 15. 9. 568-9; w52 1. 5. 144

1. Timotheus 5:5

  • fleht und betet unaufhörlich Tag und Nacht: Paulus schreibt hier über Witwen, die „ihre Hoffnung auf Gott gesetzt“ haben. Seine Worte erinnern stark an das, was Lukas über die betagte, verwitwete Prophetin Anna sagte: „Nie fehlte sie im Tempel, sondern sie verrichtete Tag und Nacht unter Fasten und Flehen heiligen Dienst“ (Luk 2:36, 37). Und Jesus lobte „eine bedürftige Witwe“, die nur „zwei kleine Münzen von ganz geringem Wert“ besaß. Doch sie vertraute so sehr auf Jehova, dass sie beide Münzen im Tempel spendete (Luk 21:1-4; siehe Anm. zu Vers 4). An den Evangelienberichten und an den Worten von Paulus sieht man: Für Jehova sind Witwen, die fest auf ihn vertrauen, sehr wertvoll.

Querverweise

  • +1Ko 7:34
  • +Luk 2:36, 37

Indexe

  • Studienleitfaden

    Die Interessen der Älteren ‘im Auge behalten’

    w87 1. 6. S. 8

  • Index der Publikationen

    w87 1. 6. 8;

    w80 15. 12. 15-21; w62 15. 9. 568; w52 1. 5. 143

1. Timotheus 5:6

  • die sich sinnlicher Befriedigung hingibt: Das entsprechende griechische Verb bezeichnet einen luxuriösen und verschwenderischen Lebensstil. Das Wort kann sich auch auf eine lockere Moral beziehen. Offenbar wusste Paulus von einigen verwitweten Christinnen, die sich aufgrund ihrer Ungebundenheit ein Leben in Luxus gönnten. (Vgl. 1Ti 2:9.) Die Versammlung sollte niemanden finanziell unterstützen, der das ausnutzt oder es mit Jehovas Maßstäben nicht so genau nimmt. (Siehe Anm. zu 1Ti 5:3.)

    tot, obwohl sie lebt: D. h. tot in übertragenem Sinn. (Vgl. Off 3:1; siehe Anm. zu Eph 2:1.)

Indexe

  • Studienleitfaden

    Die Interessen der Älteren ‘im Auge behalten’

    w87 1. 6. S. 9 Abs. 5

  • Index der Publikationen

    w87 1. 6. 9;

    w80 15. 12. 17-18; cj 187; g62 22. 12. 25; dh 38; w55 1. 11. 670; w53 15. 10. 613

1. Timotheus 5:7

  • Anweisungen: Oder „Anordnungen“. (Siehe Anm. zu 1Ti 1:5.)

1. Timotheus 5:8

  • für seine Angehörigen und besonders für die Mitglieder seiner Hausgemeinschaft: Der Ausdruck „Mitglieder seiner Hausgemeinschaft“ bezieht sich auf die Familienmitglieder, mit denen jemand zusammenwohnt. Dagegen ist der Ausdruck „Angehörige“ weiter gefasst und schließt alle engen Verwandten ein.

    für … sorgt: Gemeint ist, für materielle Bedürfnisse zu sorgen. Wie Paulus zeigt, wurde vom Mann als Haupt der Familie erwartet, seine Frau und seine Kinder angemessen zu versorgen. Manchmal gab es auch verwitwete Eltern oder Großeltern, die nicht mehr für sich selbst sorgen konnten. In diesem Fall sollten sich die erwachsenen Kinder so gut wie möglich um sie kümmern. Das konnte auch bedeuten, im Voraus Vorkehrungen für sie zu treffen. (Vgl. Joh 19:26, 27.) Paulus zeigt, dass Christen außer Pflichtgefühl einen noch wichtigeren Grund haben, diese Anweisung zu befolgen: Sie wollen Gott gefallen (2Mo 20:12; 5Mo 5:16; Mat 15:4-6).

    hat er den Glauben verleugnet: Zum christlichen Glauben gehört alles, was Jesus und seine vom Geist geleiteten Jünger lehrten. Jesus bekräftigte die Gültigkeit des Gebots „Ehre deinen Vater und deine Mutter“ und verurteilte diejenigen, die sich dieser Verantwortung entzogen (2Mo 20:12; 5Mo 5:16; Mar 7:9-13). Der christliche Glaube verlangt, dass man für seine Familie sorgt; dazu können auch Eltern oder Großeltern gehören, die verwitwet und auf Hilfe angewiesen sind. Ein Christ würde seinen Glauben verleugnen, d. h. sich von ihm abwenden, wenn er dieser Verantwortung bewusst nicht nachkommen würde. Er wäre schlimmer als ein Ungläubiger, also ein Nichtchrist, der sich aus familiärer Verbundenheit um seine Angehörigen kümmert (Rö 2:14, 15).

    ein Ungläubiger: Es gibt Übersetzungen der Christlichen Griechischen Schriften ins Hebräische, die schreiben: „jemand, der Jehova ablehnt (leugnet)“. Da es jedoch keine Anhaltspunkte dafür gibt, dass hier im Urtext der Gottesname stand, entschied sich das Übersetzungskomitee der Neuen-Welt-Übersetzung dagegen, den Namen im Haupttext zu verwenden. (Siehe Anh. C.)

Querverweise

  • +Mat 15:4-6

Indexe

  • Studienleitfaden

    Reife – ein Ziel für junge Brüder

    w23.12 S. 27 Abs. 13

    Erziehung, Belehrung

    it-1 „Erziehung, Belehrung“ Abs. 20

    Als Ehepaar glücklich sein

    lff Lektion 49 Punkt 1

    Die Ehe – ein Geschenk von Gott

    lvs Kap. 10 Abs. 14

    Arbeite jeden Tag mit Jehova zusammen

    w18.08 S. 24 Abs. 3

    „Ehre deinen Vater und deine Mutter“ – was bedeutet das?

    ijwbq Artikel 130 Abs. 5

    Seien wir guten Mutes: Jehova ist unser Helfer!

    w14 15. 4. S. 24

    Wachsam sein wie Jesus

    w12 15. 2. S. 7 Abs. 15-16

    Als Familie wach bleiben

    w11 15. 5. S. 7 Abs. 3

    Die Ehe: Ein Geschenk von unserem Vater Jehova

    lv Kap. 10 Abs. 14

    Nicht auseinanderbringen, was Gott zusammengejocht hat

    w07 1. 5. S. 21

    Ihr Eltern — sorgt für die Bedürfnisse eurer Familie

    w05 15. 6. S. 18-20

    Verantwortungsbewußt für die Familie sorgen

    w98 1. 6. S. 20-21

    „Gesunden Sinnes“ bleiben, während das Ende naht

    w97 15. 8. S. 19-20 Abs. 8-11

    Betagte Eltern ehren — eine lohnende Aufgabe

    w97 1. 9. S. 4-5

    ‘Für seine Hausgenossen sorgen’ — In Entwicklungsländern der Herausforderung begegnen

    w96 1. 10. S. 29-31

    Als Vater und Ältester beiden Rollen gerecht werden

    w96 15. 10. S. 22-23 Abs. 10-12

    Wenn die Ehe zu scheitern droht

    fy Kap. 13 Abs. 18

    Eine Familie aufbauen, die Gott ehrt

    kl Kap. 15 Abs. 16-18

    Die Betreuung Betagter — Herausforderung und Belohnung

    w93 15. 2. S. 23

    In Liebe zusammenwachsen

    jv Kap. 19

    Familienplanung — Der christliche Standpunkt

    g93 22. 2. S. 7

    Bildung, die einem bestimmten Zweck dient

    w92 1. 11. S. 17 Abs. 8

    Fragen von Lesern

    w88 15. 2. S. 30-31

    Christen müssen die Bedürfnisse der Älteren berücksichtigen

    w88 15. 7. S. 21

    Ist es weise, Kinder zu „verleihen“?

    w88 1. 9. S. 30

    Wenn der Ehefrieden in Gefahr ist

    w88 1. 11. S. 22 Abs. 10

    Gottergebenheit im Umgang mit betagten Eltern

    w87 1. 6. S. 13-14 Abs. 1-2

    Unterstützung von Familienangehörigen — In welchem Umfang?

    w87 15. 6. S. 24-27

    Ihr Eltern, wie könnt ihr eure Familie ‘aufbauen’?

    w86 1. 11. S. 22 Abs. 5

  • Index der Publikationen

    w23.12 27; ijwbq Artikel 130; it-1 679; lff Lektion 49; lvs 137; w18.08 24; w14 15. 4. 24; w12 15. 2. 7; w11 15. 5. 7; lv 116; w07 1. 5. 21; w05 15. 6. 18-20; w98 1. 6. 20-21; w97 15. 8. 19-20; w97 1. 9. 4-5; w96 1. 10. 29-31; w96 15. 10. 22-23; fy 160; kl 145-146; w93 15. 2. 23; jv 305; g93 22. 2. 7; w92 1. 11. 17; w88 15. 2. 31; w88 15. 7. 21; w88 1. 9. 30; w88 1. 11. 22; w87 1. 6. 13-14; w87 15. 6. 24-27; w86 1. 11. 22;

    w83 1. 10. 28-9; g79 22. 9. 11-12; w78 1. 11. 24; fl 45; g78 22. 12. 18; w77 1. 7. 395, 398; g76 22. 4. 28; w74 15. 2. 127; w74 15. 5. 314; g73 22. 9. 9; w64 15. 6. 382; w64 1. 11. 652; w63 15. 2. 103; w63 1. 4. 205; w63 15. 5. 314; w63 15. 8. 484, 511; w63 15. 9. 572-3; w63 15. 11. 698; ln 45; g63 22. 5. 11; w62 15. 6. 369; w62 1. 8. 469; w62 15. 9. 562, 569; w62 1. 10. 588; w61 15. 6. 384; w59 1. 12. 713; w56 15. 10. 639

1. Timotheus 5:9

  • Eine Witwe soll in die Liste eingetragen werden: Bei dem griechischen Verb für „in die Liste eintragen“ handelt es sich um einen Fachbegriff, der häufig bei offiziellen Registrierungen verwendet wurde. Anscheinend war in der Versammlung offiziell geregelt, wie für bedürftige Christen, z. B. arme Witwen, gesorgt werden sollte. Paulus gibt grundsätzliche Hinweise dazu, wann eine Witwe finanzielle Unterstützung von der Versammlung verdiente.

    mindestens 60 Jahre alt: Paulus nennt hier ein Alter, ab dem man damals als ältere Person galt. Mit über 60 war es für eine Witwe eher unwahrscheinlich, dass sie wieder heiratete. Gleichzeitig wurde es für sie immer schwieriger, selbst für ihren Lebensunterhalt aufzukommen.

Indexe

  • Studienleitfaden

    Fragen von Lesern

    w07 1. 4. S. 31

    Gott würdigt das Alter

    w06 1. 6. S. 6-7

    Sie taten es aus Liebe

    w95 15. 10. S. 32

    Die Interessen der Älteren ‘im Auge behalten’

    w87 1. 6. S. 8-13

    Sag nicht nur: „Haltet euch warm und wohlgenährt“

    w86 15. 10. S. 17 Abs. 9

  • Index der Publikationen

    w07 1. 4. 31; w06 1. 6. 6-7; w95 15. 10. 32; w87 1. 6. 9; w86 15. 10. 17-18;

    w80 15. 12. 16; bw 84; w63 1. 9. 527; w62 15. 9. 568; w52 1. 5. 143; w51 15. 6. 185

1. Timotheus 5:10

  • Heiligen die Füße gewaschen: Damals trug man Sandalen und war oft auf staubigen Straßen unterwegs. Deshalb galt es als Zeichen der Gastfreundschaft, seinen Gästen die Füße zu waschen. Da oft Diener diese Arbeit machten, hielten manche es für unter ihrer Würde, das selbst zu tun (Luk 7:44). Wenn eine Witwe für gute Taten bekannt war, z. B. dafür, dass sie anderen die Füße gewaschen hatte, war sie offensichtlich demütig und bereit, anderen zu dienen. Deshalb würden ihre Glaubensbrüder ihr umso bereitwilliger helfen, wenn sie in Not geriet (Luk 6:38).

Querverweise

  • +Apg 9:39
  • +1Ti 2:15
  • +Heb 13:2; 1Pe 4:9
  • +Joh 13:5, 14
  • +1Ti 5:16; Jak 1:27

Indexe

  • Studienleitfaden

    Gastfreundschaft

    it-1 „Gastfreundschaft“ Abs. 15

    Gott würdigt das Alter

    w06 1. 6. S. 6-7

    Sie taten es aus Liebe

    w95 15. 10. S. 32

    In Liebe zusammenwachsen

    jv Kap. 19

  • Index der Publikationen

    it-1 810-811; w06 1. 6. 6-7; w95 15. 10. 32; jv 305;

    ad 454; w80 15. 12. 16, 24; bw 84; w62 15. 9. 568; g60 8. 1. 27

1. Timotheus 5:11

  • Jüngere Witwen dagegen setze nicht auf die Liste: Paulus wies die Versammlung an, in erster Linie ältere Witwen zu unterstützen, die vorbildlich im Glauben waren und materielle Hilfe besonders nötig hatten. In Vers 11-15 nennt er Gründe, warum diese Regelung nicht für jüngere Witwen galt. (Siehe Anm. zu 1Ti 5:12.)

Indexe

  • Studienleitfaden

    Faulheit

    it-1 „Faulheit“ Abs. 11

    Ehe, Heirat

    it-1 „Ehe, Heirat“ Abs. 34

    Die Interessen der Älteren ‘im Auge behalten’

    w87 1. 6. S. 9 Abs. 6-7

  • Index der Publikationen

    it-1 596, 717; w87 1. 6. 9;

    w80 15. 12. 17; w59 1. 6. 335; w55 1. 1. 29

1. Timotheus 5:12

  • sich nicht an ihre ursprüngliche Äußerung des Glaubens gehalten: Oder „ihr vorheriges Versprechen gebrochen“. Möglicherweise gab es in Ephesus jüngere Witwen, die gesagt hatten, dass sie nicht wieder heiraten würden, um sich voll auf den Dienst für Jehova zu konzentrieren. (Vgl. 1Ko 7:34.) Einige hatten es vielleicht sogar versprochen oder sich dazu verpflichtet und hatten daraufhin von der Versammlung Unterstützung erhalten. Doch anscheinend setzten sie mit der Zeit andere Prioritäten. Wie Paulus schreibt, drängte sich „ihr sexuelles Verlangen zwischen sie und den Christus“ (1Ti 5:11). Offensichtlich entwickelten diese Witwen noch andere unerfreuliche Neigungen, denn Paulus fügt hinzu: „Gleichzeitig gewöhnen sie sich an, unbeschäftigt zu sein …, sie verbreiten auch Geschwätz, mischen sich in die Angelegenheiten anderer Leute ein“ usw. (1Ti 5:13). In Vers 14 zeigt Paulus, wie jüngere Witwen sich vor einer solchen Entwicklung schützen könnten. (Siehe Anm. zu 1Ti 5:14.)

Indexe

  • Studienleitfaden

    Faulheit

    it-1 „Faulheit“ Abs. 11

    Ehe, Heirat

    it-1 „Ehe, Heirat“ Abs. 34

    Die Interessen der Älteren ‘im Auge behalten’

    w87 1. 6. S. 9 Abs. 6-7

  • Index der Publikationen

    it-1 596, 717; w87 1. 6. 9;

    w59 1. 6. 335; w55 1. 1. 29

1. Timotheus 5:13

  • sie verbreiten … Geschwätz: Das entsprechende griechische Wort ist von einem Verb abgeleitet, das „(über)sprudeln“ bedeutet, was dann zu „faseln“, „dummes Zeug reden“ wurde. Ein Bibelkommentar erklärt, dass es um Personen geht, „die alles aus sich heraussprudeln lassen, was ihnen in den Sinn kommt“. Über Belangloses zu reden ist nicht zwangsläufig verkehrt. Paulus meint hier bösartiges Gerede. Einige junge Witwen sprachen offensichtlich „über Dinge, über die sie nicht reden sollten“.

Querverweise

  • +2Th 3:11; 1Pe 4:15

Indexe

  • Studienleitfaden

    Geschwätz, Verleumdung

    it-1 „Geschwätz, Verleumdung“ Abs. 6

    Faulheit

    it-1 „Faulheit“ Abs. 11

    Ehe, Heirat

    it-1 „Ehe, Heirat“ Abs. 34

    Wirst du auf Jehovas deutliche Warnungen hören?

    w11 15. 7. S. 18 Abs. 14-15

    Wie können wir andere so umsorgen, wie Jehova es tut?

    w07 15. 6. S. 20

    Hüte dich vor schadenstiftendem Geschwätz

    w89 15. 10. S. 11 Abs. 5-6

    Wie schadenstiftendes Geschwätz unterbunden werden kann

    w89 15. 10. S. 20

    Wieso kann Geschwätz Schaden anrichten?

    g89 8. 7. S. 17

  • Index der Publikationen

    it-1 596, 717, 900; w11 15. 7. 18; w07 15. 6. 20; w89 15. 10. 11, 20; g89 8. 7. 17;

    g79 8. 2. 4; w69 15. 4. 256; w60 1. 9. 528; w59 1. 6. 335; w56 1. 12. 730

1. Timotheus 5:14

  • Deshalb möchte ich, dass die jüngeren Witwen heiraten: Paulus empfiehlt jüngeren Witwen zu heiraten und einen Haushalt zu führen. Das wäre für sie ein Schutz. Für eine Familie zu sorgen, würde sie davon abhalten, Geschwätz zu verbreiten, sich in fremde Angelegenheiten einzumischen oder andere schlechte Gewohnheiten zu entwickeln (1Ti 5:13; siehe Anm. zu 1Ti 2:15). Sie würden auch nicht in die Gefahr geraten, die Paulus in Vers 12 erwähnt, nämlich dass sie sich nicht „an ihre ursprüngliche Äußerung des Glaubens“ hielten. (Siehe Anm. zu 1Ti 5:12.)

Querverweise

  • +1Ko 7:8, 9
  • +1Ti 2:15

Indexe

  • Studienleitfaden

    Kindergebären

    it-2 „Kindergebären“ Abs. 2

    Familie

    it-1 „Familie“ Abs. 11

    Ehe, Heirat

    it-1 „Ehe, Heirat“ Abs. 34

    Wie schadenstiftendes Geschwätz unterbunden werden kann

    w89 15. 10. S. 20

  • Index der Publikationen

    it-1 596, 709; it-2 60; w89 15. 10. 20;

    g64 22. 1. 27; w61 15. 1. 39; w59 1. 6. 335; w51 15. 6. 187

1. Timotheus 5:15

Indexe

  • Studienleitfaden

    Wirst du auf Jehovas deutliche Warnungen hören?

    w11 15. 7. S. 18-19

  • Index der Publikationen

    w11 15. 7. 18-19;

    w59 1. 6. 335

1. Timotheus 5:16

  • Verwandte …, die Witwen sind: Eine Christin war verpflichtet, für Witwen in ihrer eigenen Familie zu sorgen, z. B. für ihre Mutter, ihre Großmutter oder andere Witwen in der näheren Verwandtschaft, um die sich sonst niemand kümmerte.

    damit die Versammlung nicht belastet wird: Die Versammlung sollte Witwen, die Unterstützung verdienten, nicht als Last sehen, sondern als wertvolle Dienerinnen Gottes (1Ti 5:5, 9, 10). Wie Paulus jedoch schreibt, sollten keine Witwen materiell unterstützt werden, deren Angehörige das übernehmen konnten oder die sich nicht vorbildlich verhielten (1Ti 5:4, 6, 7, 11-15). Würde die Versammlung solche Witwen unterstützen, bliebe ihr weniger Geld und Kraft für das Predigen und den Hilfsdienst. (Siehe Anm. zu 2Ko 8:4.)

    die wirklich Witwen sind: Oder „die wirklich in Not sind“, d. h. Witwen, die niemand haben, der sie unterstützt.

Querverweise

  • +5Mo 15:11; 1Ti 5:5; Jak 1:27

Indexe

  • Studienleitfaden

    Witwe

    it-2 „Witwe“ Abs. 6

    Älteren christliche Liebe erweisen

    w94 1. 8. S. 28

  • Index der Publikationen

    it-2 1315; w94 1. 8. 28;

    ad 1577; w81 1. 4. 7; w66 15. 5. 318; w62 15. 9. 568-9; w59 1. 6. 335

1. Timotheus 5:17

  • Die Ältesten: Paulus fühlte sich mit den Christen in Ephesus eng verbunden (Apg 19:1, 8-10; 20:17, 31, 37, 38). Das letzte Mal hatte er die Ältesten der Versammlung um 56 u. Z. gegen Ende seiner dritten Missionsreise gesehen. (Siehe Anm. zu Apg 20:17.) Bei diesem Treffen hatte Paulus ihnen ans Herz gelegt, ihre Aufgabe als Hirten ernst zu nehmen. (Siehe Anm. zu Apg 20:28.) Hier erinnert Paulus die Versammlung daran, ihre fleißigen Ältesten zu schätzen.

    ihrer Führungsaufgabe gut nachkommen: Das griechische Verb für „seiner Führungsaufgabe nachkommen“ bedeutet wtl. „vor [jemandem] stehen“. (Siehe Anm. zu Rö 12:8.) Die Ältesten stehen bildlich gesprochen vor der Versammlung: Sie lehren die Versammlung, schützen sie vor Angriffen auf den Glauben und helfen jedem Einzelnen, Jehova nah zu bleiben. Dasselbe griechische Verb wird auch auf Familienväter angewendet (1Ti 3:4). Väter treffen manchmal endgültige Entscheidungen und stellen mitunter Regeln auf, die persönliche Angelegenheiten von Familienmitgliedern betreffen. Älteste haben nicht so weitreichende Befugnisse (2Ko 1:24; Gal 6:5). Bescheiden folgen sie Christus, dem Haupt der Versammlung; sie versuchen, so zu sein wie er und mit der Herde genauso demütig umzugehen (Mat 20:24-28; Joh 13:13-16; Kol 1:18).

    haben doppelte Ehre verdient: Von Christen wird generell erwartet, sich gegenseitig zu respektieren und zu ehren (Rö 12:10; Php 2:3). Wie Paulus hier jedoch herausstellt, sollte man den Ältesten für ihre harte Arbeit „doppelte Ehre erweisen“, d. h. sie besonders ehren. Das tut man, wenn man gut mit ihnen zusammenarbeitet und ihrem Vorbild folgt (Heb 13:7, 17). Aus dem nächsten Vers geht hervor, dass „doppelte Ehre“ auch materielle Unterstützung einschließen kann – was allerdings nicht bedeutet, dass Älteste für ihre Dienste bezahlt werden sollten. Paulus gab auf diesem Gebiet ein gutes Beispiel: Wie er den Ältesten aus Ephesus erklärt hatte, kam er für seinen Lebensunterhalt selbst auf (Apg 18:3; 20:17, 34; 1Ko 4:16; 11:1; 1Th 2:6 und Anm., 9).

Querverweise

  • +1Pe 5:2, 3
  • +Apg 28:10; Heb 13:17
  • +1Th 5:12; Heb 13:7

Indexe

  • Studienleitfaden

    Ehre

    it-1 „Ehre“ Abs. 6

    Unparteilichkeit

    it-2 „Unparteilichkeit“ Abs. 14

    Älterer Mann, Ältester

    it-1 „Älterer Mann, Ältester“ Abs. 20

    Respekt

    it-2 „Respekt“ Abs. 6

    Lehrer, Lehren

    it-2 „Lehrer, Lehren“ Abs. 20

    Loyal für das inspirierte Wort Gottes eintreten

    w97 1. 10. S. 20 Abs. 14

    Ehre Menschen von allen Arten

    w91 1. 2. S. 23 Abs. 15-16

    Gehorcht denen, die die Führung übernehmen

    w89 15. 9. S. 22 Abs. 10-11

    Die Befehle des Königs gewissenhaft befolgen

    w86 1. 6. S. 24 Abs. 13

  • Index der Publikationen

    it-1 110, 602; it-2 194, 691, 1186; w97 1. 10. 20; w91 1. 2. 23; w89 15. 9. 22; w86 1. 6. 24;

    ad 1232, 1503; bw 144; w77 1. 6. 345; w77 1. 12. 723; w75 1. 10. 599; g74 8. 4. 29; w73 1. 1. 24; w72 15. 2. 111; w72 1. 4. 208; w72 1. 11. 650; w65 15. 12. 752; w63 15. 4. 236; w63 1. 9. 526; w63 15. 9. 563; w60 1. 5. 272; w57 15. 3. 184

1. Timotheus 5:18

  • Steht doch in den Schriften: Paulus untermauert seine Ausführungen im vorigen Vers hier mit zwei Zitaten. (Vgl. Rö 9:17 und Anm.; 10:11.) Das erste stammt aus 5Mo 25:4. (Siehe auch Anm. zu 1Ko 9:9.) Das zweite könnte an 3Mo 19:13 angelehnt sein. Möglicherweise bezieht sich Paulus hier aber auch auf einen Text aus den Evangelien. Er drückt sich fast genauso aus wie Jesus in Luk 10:7. Lukas schrieb sein Evangelium um 56–58 u. Z., also vor dem 1. Timotheusbrief, den Paulus irgendwann zwischen 61 und 64 u. Z. verfasste. (Das Zitat ähnelt auch dem Wortlaut in Mat 10:10; das Matthäusevangelium wurde um 41 u. Z. geschrieben.) Somit könnte es sich hier um ein frühes Beispiel dafür handeln, dass ein Bibelschreiber aus einem Evangelium zitiert und es damit als von Gott eingegeben anerkennt. (Vergleiche 1Ko 9:14, wo Paulus auf eine Anordnung Jesu Bezug nimmt; siehe auch Anm. zu 1Ko 12:10.)

Medien

  • Rindermaulkorb

Querverweise

  • +5Mo 25:4; 1Ko 9:7, 9
  • +3Mo 19:13; Mat 10:9, 10; Luk 10:7; Gal 6:6

Indexe

  • Studienleitfaden

    Lohn

    it-2 „Lohn“ Abs. 5

    Ehre

    it-1 „Ehre“ Abs. 6

    Gehorcht denen, die die Führung übernehmen

    w89 15. 9. S. 22 Abs. 10-11

  • Index der Publikationen

    it-1 602; it-2 225; w89 15. 9. 22;

    w77 1. 12. 723; g74 8. 4. 29; w57 15. 3. 184

1. Timotheus 5:19

  • Anklage: Einem Ältesten könnte ein schwerwiegender Verstoß gegen biblische Grundsätze vorgeworfen werden. Falls sich das bestätigt, ist er kein Mann, „dem nichts vorzuwerfen ist“ oder der „frei von Anklage“ ist; damit eignet er sich nicht mehr als Ältester (1Ti 3:2; Tit 1:5, 7). Geht es um eine schwere Sünde, könnte das sogar dazu führen, dass er aus der Versammlung entfernt werden muss (1Ko 5:13; 6:9, 10).

    einen älteren Mann: Oder „einen Ältesten“. Das entsprechende griechische Wort presbýteros kann sich auf einen Mann in fortgeschrittenem Alter beziehen oder auf jemanden, der in der Christenversammlung Verantwortung trägt und Autorität hat. (Siehe Anm. zu Apg 20:17; 1Ti 5:1.)

    stützt sich auf die Aussage von zwei oder drei Zeugen: Es handelt sich hier um eine Vorschrift aus dem mosaischen Gesetz (5Mo 17:6; 19:15). Vom Geist geleitet wendet Paulus sie auf den Fall an, dass einem Ältesten ein schwerer Verstoß gegen biblische Grundsätze vorgeworfen wird. Die vorgeschriebene Vorgehensweise schützt Älteste vor Falschanklagen und Verleumdungen, die ein Einzelner gegen sie vorbringen könnte. Solche Verleumdungen könnten den guten Ruf eines unschuldigen Ältesten zerstören und seinen Dienst für die Versammlung behindern. Wird eine Anklage jedoch von „zwei oder drei Zeugen“ bestätigt, muss sich die Ältestenschaft damit befassen.

Querverweise

  • +5Mo 19:15; Mat 18:16

Indexe

  • Studienleitfaden

    Ihr Ältesten, behandelt die Herde Gottes schonend!

    w89 15. 9. S. 18 Abs. 13

  • Index der Publikationen

    w89 15. 9. 18;

    w57 15. 6. 377

1. Timotheus 5:20

  • Weise … zurecht: In der Bibel ist mit dem entsprechenden griechischen Verb oft gemeint, jemandem seinen Fehler vor Augen zu führen. Dahinter steckt eine gute Absicht: Der Betreffende soll den Fehler einsehen und sich korrigieren. Einem Fachwörterbuch zufolge bedeutet das Wort unter anderem „von der Sünde zur Buße weisen“, also einem Sünder den Weg zur Reue zeigen. Es handelt sich um eine Erziehungsmaßnahme, die denjenigen weiterbringen soll. In Joh 16:8 ist dasselbe Verb mit „überzeugende Beweise … liefern“ übersetzt.

    Sünde treiben: Das entsprechende griechische Verb steht in einer Form, die eine fortlaufende Handlung anzeigt. Offenbar geht es nicht um eine einzelne Sünde, sondern um wiederholtes Sündigen. In anderen Bibeln steht hier z. B. „ein sündiges Leben führen“.

    vor aller Augen: Oder „vor allen“. Damit meint Paulus offensichtlich alle, die von dem Fehlverhalten wissen. In manchen Fällen kann das die ganze Versammlung sein. In anderen Fällen könnte es sich nur auf die direkt Betroffenen und die Mitwissenden beziehen, etwa auf Augenzeugen. In Luk 8:47 wird z. B. von einer geheilten Frau gesagt: „Sie … erzählte vor allen Leuten, warum sie ihn [Jesus] berührt hatte.“ Die Wortwahl und der Zusammenhang legen nahe, dass sie zu den Leuten sprach, die gehört hatten, wie Jesus fragte: „Wer hat mich berührt?“ Es gibt keinen Grund anzunehmen, die Frau hätte zu der gesamten Menschenmenge oder mit jedem in der Stadt gesprochen (Luk 8:43-47).

    damit die Übrigen gewarnt sind: Wtl. „damit die Übrigen Furcht haben“. Hier wird deutlich, warum jemand „vor aller Augen“ bzw. öffentlich zurechtgewiesen werden soll: Anderen wird dadurch eine gesunde Furcht vor der Sünde eingeflößt. Sie lernen, wie es zu Sünden kommen kann und warum sie so gefährlich sind.

Querverweise

  • +1Ko 15:34; 1Jo 3:9
  • +Tit 1:7, 9, 13; Off 3:19

Indexe

  • Studienleitfaden

    Wie Älteste Sündern Liebe und Barmherzigkeit zeigen

    w24.08 S. 24

    Den Frieden und die Reinheit der Versammlung bewahren

    od Kap. 14 Abs. 23

    Beichte

    rs S. 59 Abs. 4

  • Index der Publikationen

    od 149-150; rs 59;

    w81 1. 12. 24; w77 1. 3. 149-50, 154-5; w73 15. 8. 512; w72 1. 3. 144; or 169; yb72 21; w68 15. 12. 740-1; w64 1. 1. 16; w63 1. 9. 542; g62 22. 6. 7; w61 1. 7. 403; w57 15. 6. 377

1. Timotheus 5:21

  • Ich weise dich … feierlich an: Für diese ernste Aufforderung steht im Griechischen ein einziges Verb. In einem Wörterbuch heißt es dazu: „jemanden in außerordentlich wichtigen Angelegenheiten mit Autorität ermahnen“. (In der Septuaginta steht dasselbe Verb z. B. in 1Sa 8:9 und 2Ch 24:19.) Im Vorfeld erklärt Paulus, wie vorzugehen ist, wenn Vorwürfe gegen einen Ältesten bestehen; er betont, dass Personen, die Sünde treiben, zurechtgewiesen werden müssen. Weil es eine ernste Angelegenheit betrifft, gibt Paulus die Anweisung vor Gott und Christus Jesus. Dadurch wird deutlich: Alles, was Älteste untereinander besprechen – auch im kleinen Kreis –, bekommen Jehova und Jesus als die höchsten Instanzen mit (Rö 2:16; Heb 4:13).

    den auserwählten Engeln: Während Jehova die bösen Engel verworfen hat, vertraut er treuen Engeln bestimmte Aufgaben an (Jud 6). Einige sind dafür ausgewählt, seine Diener auf der Erde zu beschützen, das Predigtwerk zu betreuen sowie ihm und Jesus ihre Beobachtungen mitzuteilen (Heb 1:14; Off 14:6; siehe Anm. zu Mat 18:10).

    vorurteilsfrei … und ohne jemanden zu bevorzugen: Paulus zeigt hier zwei Faktoren auf, die zu Fehleinschätzungen führen. Vorurteile bewirken, dass man jemand von vornherein negativ einordnet. Auch das Gegenteil kann der Fall sein: Man bewertet jemand übertrieben positiv – vielleicht weil man mit ihm befreundet ist – und bevorzugt ihn deshalb.

Querverweise

  • +3Mo 19:15; Jak 3:17

Indexe

  • Studienleitfaden

    Fragen von Lesern

    w24.12 S. 30

  • Index der Publikationen

    w57 15. 6. 377

1. Timotheus 5:22

  • Leg nie jemandem die Hände voreilig auf: Offensichtlich war Timotheus befugt, durch Auflegen der Hände Älteste zu ernennen. (Siehe Worterklärungen zu „Hände auflegen“ und Anm. zu Apg 6:6.) Das sollte er nicht voreilig tun, sondern erst nachdem er sorgfältig abgewogen hatte, ob der Betreffende geeignet war (1Ti 3:1-7). Durch ein Dienstamt erhielt ein Mann in der Versammlung beträchtlichen Einfluss. Deshalb war es wichtig, dass sich Timotheus an den Rat von Paulus hielt. Hätte er ungeeignete Männer ernannt, die Schaden verursachten, hätte er an den Sünden anderer teilgehabt; er wäre für den Schaden mitverantwortlich gewesen.

Querverweise

  • +Apg 6:5, 6; 14:23; 1Ti 3:2, 6; 4:14

Indexe

  • Studienleitfaden

    Hand

    it-1 „Hand“ Abs. 13

    Sünde

    it-2 „Sünde“ Abs. 50

    Ich liebe ihn, als wäre er mein eigener Sohn

    w15 1. 11. S. 15

  • Index der Publikationen

    it-1 1052; it-2 1060; w15 1. 11. 15; om 37;

    ad 1427; w85 15. 11. 21-2; w80 1. 12. 27; g79 8. 10. 27; w77 15. 7. 433; w76 1. 3. 157; w75 1. 5. 285; w72 1. 3. 142, 147; w72 15. 4. 256; yb72 17, 26; li 179; w65 15. 1. 46; g63 22. 3. 12; w52 1. 8. 235

1. Timotheus 5:23

  • nimm etwas Wein: Wein wurde zur Zeit von Paulus als Heilmittel geschätzt. Man setzte ihn unter anderem bei Verdauungsstörungen und zur Wundbehandlung ein. (Siehe Anm. zu Luk 10:34.) Aus dem väterlichen Rat von Paulus spricht seine Fürsorge für Timotheus, der trotz häufiger Erkrankungen treu seinen Dienst fortsetzte. Antike und neuere Quellen bestätigen den medizinischen Nutzen von Wein. Der griechische Arzt Hippokrates von Kos (um 460–370 v. u. Z.) schrieb, „das sicherste und am sichtbarsten (wirkende) Heilmittel“ für einen Patienten „mit schwächerer Konstitution“ sei unter anderem, ihm „Wein als Getränk“ zu geben. Der römische Schriftsteller Aulus Cornelius Celsus aus dem 1. Jh. schrieb in seiner Abhandlung über die Medizin: „Leidet man am Magen, so soll man … auf nüchternen Magen nicht Wasser, sondern Glühwein trinken.“

Medien

  • Amphoren

Fußnoten

  • *

    Oder „nicht mehr nur“.

Indexe

  • Studienleitfaden

    Krankheiten und ihre Behandlung

    it-2 „Krankheiten und ihre Behandlung“ Abs. 24

    Heilen

    it-1 „Heilen“ Abs. 13

    Wein und starkes Getränk

    it-2 „Wein und starkes Getränk“ Abs. 9

    Was die Bibel über Alkohol sagt

    lff Lektion 43 Punkt 1

    Ich liebe ihn, als wäre er mein eigener Sohn

    w15 1. 11. S. 15

    Jehova wird dich stützen

    w15 15. 12. S. 23-27

    Hätten Sie es gewusst?

    w12 1. 8. S. 26

    Alkohol — Etwas für Christen?

    w87 1. 8. S. 4-5

  • Index der Publikationen

    it-1 1103; it-2 122, 1290-1291; lff Lektion 43; w15 1. 11. 15; w15 15. 12. 25-26; w12 1. 8. 26; w87 1. 8. 4-5;

    ad 921; g79 8. 4. 27; w77 1. 9. 534; w69 15. 11. 696-7; w62 1. 7. 390; g60 22. 5. 14; w59 1. 9. 532; g59 22. 11. 28; w52 1. 2. 48; w51 1. 7. 200

1. Timotheus 5:24

Fußnoten

  • *

    Oder „Gericht“.

Querverweise

  • +Jos 7:11; Heb 4:13

Indexe

  • Index der Publikationen

    w77 15. 7. 433; w74 1. 7. 396; w73 1. 12. 729; g63 22. 5. 4; w60 15. 2. 109; w60 1. 5. 260

1. Timotheus 5:25

Querverweise

  • +Mat 5:16
  • +1Ko 4:5

Indexe

  • Index der Publikationen

    w77 15. 7. 433; w77 15. 10. 637; w74 1. 7. 396; g70 22. 6. 23; w60 15. 2. 111

Andere Bibeln

Eine Versnummer anklicken, um den Text in verschiedenen Bibeln zu sehen.

Zitat

1. Tim. 5:185Mo 25:4
1. Tim. 5:183Mo 19:13; Mat 10:9, 10; Luk 10:7

Allgemein

1. Tim. 5:13Mo 19:32
1. Tim. 5:31Ti 5:16
1. Tim. 5:41Ti 5:8
1. Tim. 5:4Spr 23:22; Mat 15:4; Eph 6:2
1. Tim. 5:4Jak 1:27
1. Tim. 5:51Ko 7:34
1. Tim. 5:5Luk 2:36, 37
1. Tim. 5:8Mat 15:4-6
1. Tim. 5:10Apg 9:39
1. Tim. 5:101Ti 2:15
1. Tim. 5:10Heb 13:2; 1Pe 4:9
1. Tim. 5:10Joh 13:5, 14
1. Tim. 5:101Ti 5:16; Jak 1:27
1. Tim. 5:132Th 3:11; 1Pe 4:15
1. Tim. 5:141Ko 7:8, 9
1. Tim. 5:141Ti 2:15
1. Tim. 5:165Mo 15:11; 1Ti 5:5; Jak 1:27
1. Tim. 5:171Pe 5:2, 3
1. Tim. 5:17Apg 28:10; Heb 13:17
1. Tim. 5:171Th 5:12; Heb 13:7
1. Tim. 5:181Ko 9:7, 9
1. Tim. 5:18Gal 6:6
1. Tim. 5:195Mo 19:15; Mat 18:16
1. Tim. 5:201Ko 15:34; 1Jo 3:9
1. Tim. 5:20Tit 1:7, 9, 13; Off 3:19
1. Tim. 5:213Mo 19:15; Jak 3:17
1. Tim. 5:22Apg 6:5, 6; 14:23; 1Ti 3:2, 6; 4:14
1. Tim. 5:24Jos 7:11; Heb 4:13
1. Tim. 5:25Mat 5:16
1. Tim. 5:251Ko 4:5
  • Die Bibel. Neue-Welt-Übersetzung (Studienausgabe)
  • In Neue-Welt-Übersetzung (nwt) lesen
  • In Studienbibel (Rbi8) lesen
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
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  • 8
  • 9
  • 10
  • 11
  • 12
  • 13
  • 14
  • 15
  • 16
  • 17
  • 18
  • 19
  • 20
  • 21
  • 22
  • 23
  • 24
  • 25
Die Bibel. Neue-Welt-Übersetzung (Studienausgabe)
1. Timotheus 5:1-25

Der erste Brief an Timotheus

5 Übe nicht strenge Kritik an einem älteren Mann.+ Appelliere vielmehr an ihn wie an einen Vater, an jüngere Männer wie an Brüder, 2 an ältere Frauen wie an Mütter, an jüngere Frauen wie an Schwestern, mit größter moralischer Reinheit.

3 Kümmere dich um Witwen, die wirklich Witwen sind.+ 4 Wenn eine Witwe aber Kinder oder Enkel hat, sollen sie zuerst lernen, in ihrem eigenen Haus Gottergebenheit zu zeigen+ und ihren Eltern und Großeltern das zurückzugeben, was ihnen zusteht,+ denn das gefällt Gott.+ 5 Die Frau nun, die wirklich Witwe ist und mittellos dasteht, hat ihre Hoffnung auf Gott gesetzt+ und fleht und betet unaufhörlich Tag und Nacht.+ 6 Diejenige aber, die sich sinnlicher Befriedigung hingibt, ist tot, obwohl sie lebt. 7 Gib weiterhin diese Anweisungen, damit ihnen nichts vorzuwerfen ist. 8 Wenn jemand für seine Angehörigen und besonders für die Mitglieder seiner Hausgemeinschaft nicht sorgt, hat er den Glauben verleugnet und ist schlimmer als ein Ungläubiger.+

9 Eine Witwe soll in die Liste eingetragen werden, wenn sie mindestens 60 Jahre alt ist und einen einzigen Mann hatte, 10 wenn sie für gute Taten bekannt ist,+ Kinder großgezogen hat,+ gastfreundlich war,+ Heiligen die Füße gewaschen hat,+ Leidenden geholfen hat+ und sich in jeder Hinsicht bemüht hat, Gutes zu tun.

11 Jüngere Witwen dagegen setze nicht auf die Liste, denn wenn sich ihr sexuelles Verlangen zwischen sie und den Christus drängt, wollen sie heiraten. 12 Und sie stehen verurteilt da, weil sie sich nicht an ihre ursprüngliche Äußerung des Glaubens gehalten haben. 13 Gleichzeitig gewöhnen sie sich an, unbeschäftigt zu sein und von einem Haus zum anderen zu laufen. Aber nicht nur das, sie verbreiten auch Geschwätz, mischen sich in die Angelegenheiten anderer Leute ein+ und reden über Dinge, über die sie nicht reden sollten. 14 Deshalb möchte ich, dass die jüngeren Witwen heiraten,+ Kinder bekommen,+ einen Haushalt führen und dem Gegner keinen Anlass zur Kritik geben. 15 Tatsächlich haben sich einige bereits abgewendet, um Satan zu folgen. 16 Wenn eine gläubige Frau Verwandte hat, die Witwen sind, soll sie ihnen helfen, damit die Versammlung nicht belastet wird. Dann kann die Versammlung die unterstützen, die wirklich Witwen sind.+

17 Die Ältesten, die ihrer Führungsaufgabe gut nachkommen,+ haben doppelte Ehre verdient,+ vor allem die, die sich im Reden und Lehren voll einsetzen.+ 18 Steht doch in den Schriften: „Du darfst einem Stier das Maul nicht zubinden, wenn er das Getreide drischt“,+ und: „Der Arbeiter hat seinen Lohn verdient.“+ 19 Nimm keine Anklage gegen einen älteren Mann an, außer sie stützt sich auf die Aussage von zwei oder drei Zeugen.+ 20 Weise diejenigen, die Sünde treiben,+ vor aller Augen zurecht,+ damit die Übrigen gewarnt sind. 21 Ich weise dich vor Gott und Christus Jesus und den auserwählten Engeln feierlich an, das alles vorurteilsfrei zu befolgen und ohne jemanden zu bevorzugen.+

22 Leg nie jemandem die Hände voreilig auf.+ Hab auch nicht an den Sünden anderer teil. Bleib stets moralisch rein.

23 Trink nicht länger* Wasser, sondern nimm etwas Wein wegen deines Magens und deiner häufigen Erkrankungen.

24 Die Sünden einiger Menschen sind öffentlich bekannt und führen direkt zur Verurteilung*, bei anderen werden sie später offenbar.+ 25 Ebenso sind auch die guten Werke öffentlich bekannt,+ und die, die es nicht sind, können nicht verborgen gehalten werden.+

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